Mentor Ranga Yogeshwar (Mitte) überreichte den Geschäftsführenden Vorsitzenden von Condrobs e.V., Eva Egartner und Floran Willeitner, die Auszeichnung. Foto: KD Busch/compamedia
 
München, 3. Juli 2018 – Condrobs e.V. hat erstmals den Sprung in die Riege der Top-Innovatoren 2018 geschafft.  In dem unabhängigen wissenschaftlichen Auswahlverfahren von TOP 100 überzeugte die soziale Organisation mit 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgrund des Managements seiner innovativen Prozesse.
 

Unter 471 Bewerbungen ausgewählt

Bereits zum 25. Mal wurden im Innovationswettbewerb TOP 100 die innovativsten Firmen des deutschen Mittelstandes mit dem TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge ausgezeichnet. Dafür wurden im Auftrag von compamedia 471 Bewerbungen von mittelständischen Unternehmen gesichtet. Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter der Analyse, und dessen Team legten dabei rund 100 Parameter als Prüfkriterien an, gegliedert in die Bewertungskategorien „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsklima“ (Einbindung der Mitarbeiter), „Innovationsförderndes Top-Management“, „Außenorientierung/Open Innovation“ und „Innovationserfolg“. 288 Unternehmen waren erfolgreich und erhielten in diesem Jahr in drei Größenklassen das TOP 100-Siegel, darunter auch Condrobs e.V. Mentor Ranga Yogeshwar überreichte den Geschäftsführenden Vorsitzenden, Eva Egartner und Floran Willeitner, die Auszeichnung im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits.
 

Mit 70 Einrichtungen einer der größten überkonfessionellen Träger

Das Netzwerk von Condrobs e.V. mit Sitz in München erstreckt sich über ganz Bayern. Seit seiner Gründung im Jahr 1971 hat sich das TOP 100-Unternehmen mit 70 Einrichtungen zu einem der größten überkonfessionellen Träger sozialer Hilfsangebote im Freistaat entwickelt. Von 17 Standorten aus begleiten Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Pädagog*innen und Streetworker*innen Kinder und Jugendliche in prekären Lebenslagen, betreuen suchtkranke Menschen und deren Angehörige und kümmern sich um Geflüchtete. „Auf der Suche nach neuen, passenden Angeboten braucht es Mut und Umsetzungsstärke“, sagt Eva Egartner.


Praxistaugliche Unterstützung

Um praxistaugliche Unterstützung für die jeweiligen Zielgruppen zu organisieren, bindet der Top-Innovator die eigenen Leute in die Projektentwicklung ein und sucht zudem externe Expertise. Durch die Mitwirkung in politischen Institutionen und die Beteiligung an Fachdiskussionen lassen sich veränderte Anforderungen oder neue Problemfelder frühzeitig diagnostizieren und die Angebote entsprechend anpassen. Das jüngste Vorzeigeprojekt ist ein integratives Wohnmodell in München: Ein ehemaliges Bürogebäude hat der Verein zu einem gemeinsamen Zuhause für junge Geflüchtete in Ausbildung und Studierende umgestaltet. „So gibt es unmittelbaren Kontakt zu Gleichaltrigen und die Integration gelingt viel leichter“, erklärt Egartner.