Traumatische Erfahrungen können sich nachhaltig auf die psychische Gesundheit auswirken und stehen häufig in Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum. In dieser Fortbildung beschäftigen Sie sich vertieft mit den Folgen von Traumatisierungen und der Entstehung von Traumafolgestörungen. Sie erhalten einen Einblick in entwicklungspsychologische Zusammenhänge und lernen zentrale Traumafolgestörungen sowie deren Auswirkungen auf Erleben und Verhalten kennen. Dabei wird insbesondere betrachtet, welche Bedeutung traumatische Erfahrungen für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchterkrankungen haben können.
Im Fokus steht die praktische Arbeit mit traumatisierten suchtmittelabhängigen Menschen. Sie setzen sich mit der eigenen Rolle als Berater*in, Therapeut*in oder Betreuer*in auseinander und beschäftigen sich mit einem hilfreichen und angemessenen Umgang mit traumabezogenen Verhaltensweisen. Gemeinsam betrachten Sie typische Situationen und erarbeiten neue Handlungsmöglichkeiten.
Zielgruppe:
Mitarbeiter*innen im Suchtbereich, die sich für ihre tägliche Arbeit mit traumatisierten Suchtmittelabhängigen fortgeschrittenes Knowhow aneignen möchten. Die Fortbildung ist als Vertiefungsseminar für Fachkräfte, die die Schulung Psychische Störungen als Komorbiditäten [1] besucht haben.
Referent:
Jürgen Glatting,
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut, Psychodramatherapeut, Traumatherapeut
Stornofrist:
28.10.2027
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