„Orient Connection“ in der Mohr-Villa

Theater Grenzenlos fördert Integration von Jugendlichen

Das Theater Grenzenlos gastiert aktuell mit ihrem Stück „Orient Connection“ im Kulturzentrum Mohr-Villa Freimann e. V. In diesem außergewöhnlichen Theaterkonzept geben die Initiatoren, unter der Schirmherrschaft von Musiker Konstantin Wecker, geflüchteten Jugendlichen die Möglichkeit neue Stärken zu entdecken und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Das Projekt soll es den Jugendlichen ermöglichen, ihre traumatischen Erlebnisse während der Flucht zu überwinden und neue Zuversicht für die Zukunft zu bekommen. Zudem sollen Grenzen abgebaut und der Kontakt zwischen in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen und Neuangekommenen gestärkt werden.
 
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Foto: Marieluisa Lenglachner
Auch ein Jugendlicher aus der Condrobs Einrichtung Puerto – Ambulante Erziehungshilfe und Junges Wohnen umF/uF nimmt aktuell begeistert an diesem Projekt teil.
 
Das Stück „Orient Connection“ erzählt von zwei gesellschaftlichen Randgruppen, die auf den ersten Blick wenig mit einander zu tun haben: Senioren und Geflüchtete. Als eine WG junger Geflüchteter neben das Altenstift St. Andreas zieht, führt das unweigerlich zu Irritation und Konflikten. Mit der Zeit beginnen sich die Bewohner*innen anzunähern und stellen schnell fest: Gemeinsam ist man weniger allein.
Das Stück „Orient Connection“ ist an vielen Terminen den ganzen Juli über in den Räumen der Mohr-Villa (Situlistraße 75, 80939 München) zu sehen.
 
Der Eintritt ist kostenlos, eine Reservierung der Tickets ist hier möglich.
 
Weitere Informationen und die genauen Spielzeiten sind unter www.theater-grenzenlos.org zu finden.