Wenn ein nahestehender Mensch betroffen ist
Sie sind nicht allein damit
Vielleicht machen Sie sich Sorgen, wie es mit den Kindern weitergeht, wenn jemand in Ihrer Familie mit Alkohol, Drogen, Medikamenten oder einer anderen Sucht kämpft. Das mit anzusehen ist oft genauso belastend wie die Sucht selbst.
Sie dürfen sich genauso Hilfe holen wie die Person, um die Sie sich sorgen – unabhängig davon, ob sie selbst schon bereit dazu ist.
Eltern und andere Angehörige können sich mit ihren Fragen und Sorgen direkt an eine Beratungsstelle wenden – unabhängig davon, ob die betroffene Person selbst schon Hilfe sucht. Im Gespräch geht es darum, die Situation gemeinsam einzuordnen, Ihren eigenen Umgang damit zu stärken und mögliche nächste Schritte zu besprechen.
Niemand muss sich rechtfertigen, warum Hilfe gesucht wird. Die Beratung ist niedrigschwellig und anonym möglich.
Häufig gestellte Fragen
Fragen und Antworten für Angehörige
Ich glaube, mein Kind kifft. Was kann ich tun?
Gerne dürfen Sie sich auch als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten alle Angehörigen – Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich auch anonym beraten lassen. Die Beratungsgespräche sind für Sie kostenlos.
Eine mir nahestehende Person ist glücksspielsüchtig – was kann ich tun?
Wichtig ist, dass Sie nicht die Schulden übernehmen oder versuchen, andere Konsequenzen des Spielverhaltens auszugleichen. Das ist nicht leicht, deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch für sich selbst Unterstützung holen. Wir bieten spezielle Beratungen für Angehörige an.
Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner zu viel am Handy ist?
Sie dürfen sich auch hierzu als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich anonym beraten lassen. Es entstehen Ihnen keine Kosten, wir freuen uns jedoch über eine Spende, die unsere Arbeit unterstützt.
Kann ich mich beraten lassen, auch wenn die betroffene Person nichts davon weiß?
Ja. Eine Beratung für Sie als Angehörige*n ist unabhängig davon möglich, ob die betroffene Person davon weiß oder selbst schon Hilfe sucht.