• Ob beim ausgelassenen Feiern im Club, an einem gemütlichen Abend unter Freunden oder versteckt allein auf dem Schulhof: Für viele junge Menschen gehört der Alkohol leider zum Alltag. Und zwar mit all seinen gravierenden Folgen. Und die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden, steigt stetig an.

    Deshalb sagt Condrobs HaLT. Mit seinem Präventionsprojekt, bei dem Jugendliche über die Gefahren des Alkohols aufgeklärt und zu einem maßvollen Umgang mit dieser legalen Droge motiviert werden. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kliniken sowie der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Auch Eltern finden hier Unterstützung in allen ihren Erziehungsfragen und weiteren Hilfen.

    Angebot

    • Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendtreffs, Betrieben sowie für Multiplikatoren
    • Risiko-Check mit bewusstem Erleben von Risikosituationen
    • Krisenintervention direkt im Krankenhaus
    • Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote

    Sofortintervention bei NPS-Intoxikationen und Mischkonsum
    Mit der wachsenden Verbreitung von NPS steigen auch die behandlungsbedürftigen Intoxikationen – eine Einbindung dieser Patient*innen in die HaLT Interventionen sinnvoll.

    Übrigens: Münchner Programm zur Suchtprävention, das Programm zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Landeshauptstadt München. Mehr Infos hier.

    Risiko-Check: Bist du gefährdet? Mach den Test!

    Was trifft auf dich zu? Antworte für dich mit ja oder nein.

    1. War ich abends Party machen, weiß ich manchmal nicht mehr, was und wie viel ich getrunken habe.
    2. Ohne Alkohol bin ich nicht so cool. Ich kann besser aus mir herausgehen, wenn ich was getrunken habe.
    3. Seit ich häufiger trinke, vertrage ich mehr.
    4. Ich weiss, das Alkohol meinem Gehirn auf Dauer schadet und trinke trotzdem.
    5. Ich bin schon mit dem Fahrrad, Moped oder Auto gefahren, wenn ich was getrunken hatte.
    6. In meiner Clique wird immer was getrunken. Ohne Alkohol ist es langweilig.
    7. Ich hatte schon mal einen Filmriss und konnte mich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern.

    Wenn du mindestens eine Frage mit ja beantwortet hast, ist Alkohol für dich wichtiger, als es sein sollte. Wenn du willst, kannst du mit uns sprechen.

    Mail uns einfach unter halt(at)condrobs.de oder ruf an 01805 341010, Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr; 0,14 € pro Minute aus dem Festnetz (Mobilfunkpreise können abweichen)

    Gefördert durch die BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 SGB V

  • Information und Kommunikation haben sich im Alltag Jugendlicher und junger Erwachsener in weitere öffentliche Räume, nämlich Social-Media-Plattformen und über Messenger, etabliert.

    Das Projekt „Digitale Streetwork im Bereich Sucht“ stellt ein internetbasiertes, aufsuchendes und leicht zugängliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für junge konsumierende Menschen dar. Dadurch können auch diese erreicht werden, die kaum Zugang zu analogen Beratungsangeboten haben.

    Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt das von Condrobs e.V. gemeinsam mit ANAD Versorgungszentrum Essstörungen des AWO Bezirkverband Oberbayern e.V. (ehemalig ANAD e.V.), der Drogenhilfe Schwaben gGmBH, mudra e.V., mindzone und der Landesstelle für Glücksspielsucht umgesetzt wird.

    Durch eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten schaffen die verschiedenen Akteur*innen von DigiStreet einen leichten Zugang zu Beratung und Unterstützung für junge Menschen.

    Aktuelles aus dem Projekt findet sich auf den Instagramseiten der Träger:

    1. Platz - 9. IBK Preis für Gesundheitsförderung und Prävention 2026

    Wie funktioniert das?

    Die Streetworker*innen suchen aktiv Chaträume und Foren auf, informieren sich über neue Trends und nutzen die Vielfalt der Plattformen. Dort sprechen sie mit den Jugendlichen z.B. über Themen wie Sucht und Konsum, Wohnen/Unterkunft, Schule/Ausbildung, Geld/Schulden, Familie, Gewalt, Sexualität und Krankheit. Durch die regelmäßigen Einsätze schaffen sie in diesen Räumen Bekanntheit und Vertrauen.

    Das Angebot setzt die Prinzipien der Niederschwelligkeit, Lebensweltorientierung, Vertrauen, Transparenz, geschlechtergerechtem Arbeiten, Verbindlichkeit und Freiwilligkeit sowie Parteilichkeit und Akzeptanz der Zielgruppe um.

    Auf dieser Basis kann auch im geschützten, anonymen und datensicheren Condrobs-Chatbereich informiert, beraten und in spezifischere Institutionen und weiterführende Hilfen vermittelt werden. Zudem kann jederzeit über den Live Chat niedrigschwellig eine Beratung angeboten und durchgeführt werden.

  • Digitale Medien gehören zum Alltag. Für manche Menschen wird daraus eine Belastung: Das Zocken nimmt überhand, das Handy lässt sich kaum noch weglegen, und Schule, Arbeit oder Beziehungen leiden.

    Condrobs berät Jugendliche, Erwachsene und Eltern bei problematischem Medienkonsum, vertraulich, auf Wunsch anonym und kostenfrei.

    Hilfe und Beratung für Jugendliche

    Du machst dir Sorgen um dein eigenes Nutzungsverhalten oder um das von Freund*innen oder Familie?

    Die Jugendsuchtberatung von Condrobs unterstützt dich bei Themen wie Gaming, Social Media, Streaming und Online-Käufen. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene von etwa 10 bis 21 Jahren.

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts. Nach einem ersten Klärungsgespräch zeigt sich, was weiterhilft: ein einzelnes Gespräch, regelmäßige Beratung oder die Vermittlung an eine andere Anlaufstelle.

    Außerhalb der Jugendsuchtberatungen in München beraten dich auch die Suchtberatungsstellen von Condrobs.

    Wenn du lieber erstmal online schreiben möchtest: Die Digitale Streetwork bietet anonyme Beratung per Chat.

    Hilfe und Beratung für Erwachsene

    Wenn die eigene Mediennutzung zur Belastung wird, unterstützen die Suchtberatungsstellen von Condrobs bei der Einschätzung der Situation und bei der Suche nach passenden Hilfen. Alle Suchtberatungsstellen beraten Menschen mit problematischem Medienkonsum und Medienabhängigkeit. Je nach Bedarf vermittelt Condrobs in weiterführende Hilfen.

    Besonderes Angebot: In der Suchtberatungsstelle Pasing gibt es zusätzlich eine spezialisierte Beratung bei Medienabhängigkeit und, bei entsprechender Indikation, eine ambulante Rehabilitation. Dort läuft auch ScreenControl, ein kostenloses Gruppenprogramm für Volljährige mit zehn Sitzungen. Ziel sind ein selbstbestimmter Medienkonsum und mehr Lebenszufriedenheit.

    Häufige Fragen rund um Mediennutzung und problematischer Medienkonsum

    Wann sollte bzw. wo kann man sich Hilfe holen?
    • Wenn der Medienkonsum das tägliche Leben beeinträchtigt, z. B. Arbeit, Schule, soziale Beziehungen oder Gesundheit.
    • Wenn Sie merken, dass Sie ohne digitale Medien unruhig oder gereizt werden.
    • Wenn Sie wiederholt versuchen, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht schaffen.

    Betroffene dürfen sich gerne an die Beratungsstellen von Condrobs wenden. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

    Bin ich abhängig?
    • Verbringen Sie mehr Zeit online, als Sie wollen?
    • Fühlen Sie sich unruhig oder gereizt, wenn Sie Ihr Handy nicht nutzen können?
    • Vernachlässigen Sie wichtige Dinge?
    • Haben Sie schon mal versucht, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht geschafft?

    Das sind wichtige Warnsignale. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind.

    Welche körperlichen Beschwerden können durch exzessiven Medienkonsum entstehen?
    • Augenbelastung und trockene Augen durch langes Starren auf Bildschirme.
    • Kopfschmerzen durch übermäßige Bildschirmzeit oder schlechte Haltung.
    • Haltungsschäden und Verspannungen durch falsche Sitzposition oder ständiges Handyhalten.
    • Schlafstörungen durch blaues Licht von Bildschirmen, besonders vor dem Schlafengehen.
    Wussten Sie, dass exzessiver Medienkonsum Ihre Aufmerksamkeitsspanne verkürzen kann?

    Studien zeigen, dass häufige Ablenkungen durch digitale Medien es schwieriger machen, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ein bewusster, strukturierter Umgang mit Medien kann helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder wieder aufzubauen.

    Welche Strategien gibt es, um weniger Zeit am Handy zu verbringen?
    • Apps zur Begrenzung der Bildschirmzeit nutzen.
    • Bewusste Offline-Zeiten einplanen, z. B. beim Essen oder vor dem Schlafengehen.
    • Digitale Fastenzeiten ausprobieren, z. B. einen medienfreien Tag pro Woche.
    • Bewusst hinterfragen, warum Medien genutzt werden: Langeweile, Stress oder ein echtes Bedürfnis nach Information?
    • Alternative Freizeitbeschäftigungen entwickeln, die Freude bereiten.
    Was passiert im Gehirn, wenn ich Likes oder Nachrichten bekomme?

    Das Belohnungszentrum wird durch die Ausschüttung von Dopamin aktiviert. Dadurch entsteht ein kurzfristiges Glücksgefühl, das zur Gewohnheit und in manchen Fällen zur Abhängigkeit führen kann.

    Haben Sie schon einmal Social Media genutzt und sich danach schlechter gefühlt als vorher? Warum?

    Oft liegt es an Vergleichen mit anderen, unrealistischen Idealen oder negativen Nachrichten. Viele Inhalte auf Social Media sind stark inszeniert und spiegeln nicht die Realität wider. Ein achtsamer Konsum und das bewusste Folgen von inspirierenden, positiven Inhalten können helfen, negativen Einflüssen entgegenzuwirken.

    Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner, eine Freundin oder ein Freund zu viel am Handy ist?

    Angehörige dürfen sich ebenfalls an Condrobs wenden. Beraten werden Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

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  • Zieh ein und schaff den Sprung ins Leben!

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben. In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

    Das Angebot

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben.

    In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

  • Egal ob du dich einfach nur informieren willst oder ein konkretes Thema hast: Melde dich, wie’s dir am leichtesten fällt, per Telefon, Mail, Chat oder direkt vor Ort.

    Das gilt genauso, wenn’s zu Hause oder in der Schule gerade nicht läuft, oder wenn dein Konsum oder das Gaming zu viel wird.

    Wie funktioniert das?

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts.

    Gemeinsam finden wir raus, was weiterhilft: manchmal reicht ein einzelnes Gespräch, manchmal ist regelmäßige Beratung sinnvoll, manchmal vermitteln wir dich an eine andere Anlaufstelle weiter.

    Du gibst das Tempo vor, wir passen uns an.

  • Dranbleiben, auch wenn’s mal holprig läuft.

    Schule zu Ende bringen, eine Stelle finden und durchhalten ist nicht immer leicht, vor allem wenn bei dir gerade viel los ist. Genau dann sind wir an deiner Seite.

    Wir begleiten dich auf deinem Weg von der Bewerbung über den ersten Ausbildungstag bis weit darüber hinaus.

    Bewerbungsunterlagen, ein Coaching-Gespräch vor dem Vorstellungsgespräch oder einfach jemand, der zuhört.

    Wie funktioniert das?

    Wir checken mit dir Bewerbungsunterlagen, bereiten dich in einem Coaching-Gespräch aufs Vorstellungsgespräch vor, oder sind einfach da zum Zuhören, wenn’s in der Ausbildung kriselt.

    Du entscheidest, wie viel Unterstützung du brauchst und wie oft, das kann sich auch von Woche zu Woche ändern.

    Ganz unkompliziert, ohne, dass gleich alle Bescheid wissen müssen.

  • Wenn’s in der Schule gerade nicht rundläuft.

    Unsere Schulsozialarbeiter*innen sind direkt an deiner Schule und für dich da, ohne dass du dafür einen Termin brauchst. Du kannst einfach in der Pause vorbeikommen, kurz reden oder auch nur da sein.

    Das gilt für alles, was gerade ansteht: Ärger mit anderen, Mobbing, Stress mit Lehrkräften oder auch, wenn dir gerade alles zu viel wird.

    Wie funktioniert das?

    Du kommst einfach vorbei und erzählst, was los ist. Alles, was du besprichst, bleibt vertraulich. Gemeinsam schauen wir, was dir hilft, ob ein einzelnes Gespräch reicht oder ob du länger begleitet werden möchtest.

  • Raus aus dem Stress, rein in was Eigenes.

    Manchmal ist zu Hause gerade nicht der Ort, an dem du sein willst. Vielleicht stimmt der Vibe gerade nicht, es gibt ständig Stress. Oder du brauchst einfach mal ein bisschen Abstand, um klarzukommen. Unsere Jugendtreffs und Jugendcafés sind genau für solche Momente da, aber auch für ganz normale Nachmittage, an denen du einfach Zeit mit anderen verbringen willst.

    Du entscheidest, was du bei uns machst: einfach nur chillen, eine Runde zocken oder über was Bestimmtes reden willst. Alles ist okay und kann sich von Besuch zu Besuch ändern.

    Wie funktioniert das?

    Du kommst vorbei, wann’s dir passt, ohne Termin und ohne dass irgendwer erwartet, dass du jedes Mal dasselbe machst. Unsere Mitarbeiter*innen sind vor Ort und ansprechbar, falls du reden willst. Ob du da bist, um abzuschalten, oder ob sich daraus mit der Zeit ein Gespräch ergibt, das dir weiterhilft, liegt bei dir.