Erstmal drüber reden
Sie müssen nicht sofort die Lösung haben
Sie spüren, dass bei Ihrem Kind etwas nicht stimmt – aber Sie wissen nicht genau, was, und noch weniger, was Sie tun sollen. Das ist ein völlig normaler Ausgangspunkt. Sie müssen kein fertiges Problem mitbringen und keine Lösung parat haben, um sich Rat zu holen.
Manchmal reicht schon ein erstes Gespräch, um wieder klarer zu sehen – für Sie und für die ganze Familie.
Zwei Wege, die zueinander passen
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Wenn eher Ihr Kind selbst Ansprache braucht
Manchmal ist es leichter für ein Kind oder einen Jugendlichen, mit jemand anderem zu sprechen als mit den eigenen Eltern – das ist normal und kein Zeichen, dass etwas bei Ihnen schiefläuft. Dafür gibt es eigene, niedrigschwellige Anlaufstellen:
Häufig gestellte Fragen
Fragen und Antworten für Eltern
Muss ich mein Kind zum ersten Gespräch mitbringen?
Nein. Sie können zunächst allein Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen. Gemeinsam schauen wir dann, ob und wann es sinnvoll ist, Ihr Kind mit einzubeziehen.
Was ist der Unterschied zwischen AEH und Elternberatung?
Elternberatung eignet sich gut für ein erstes Gespräch – auch einmalig, ohne dass daraus automatisch mehr wird. Die Ambulante Erziehungshilfe (AEH) ist eine engmaschigere Begleitung über einen längeren Zeitraum, wenn die Situation komplexer ist oder schon länger andauert. Welcher Weg passt, lässt sich am besten im Gespräch klären.
Mein Kind will nicht mit mir reden – was kann ich trotzdem tun?
Sie können sich unabhängig davon beraten lassen, ob Ihr Kind gerade offen für ein Gespräch ist. Gleichzeitig gibt es niedrigschwellige Anlaufstellen wie Jugendtreffs oder Schulsozialarbeit, bei denen Ihr Kind vielleicht eher bereit ist, sich jemand anderem zu öffnen.