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Wir leben Vielfalt

Wir leben Vielfalt.

Hinschauen, aufklären, Augen öffnen.

Für eine vielfältige, bunte und inklusive Gesellschaft.

Ohne Ausgrenzung und Diskriminierung.

Mit der Einführung des Gender-Sternchens * und der LGBTIQ* Regenbogenflagge setzt Condrobs schon seit Jahren in diesem Sinne ein Zeichen für die Akzeptanz und Wertschätzung der Vielfalt von Geschlecht.

Condrobs wird künftig die Progress-Flagge verwenden und möchte damit sowohl für alle Menschen, die unsere Hilfsangebote nutzen als auch für Kolleg*innen unabhängig von ihrer binären oder non-binären Geschlechtsidentität sichtbarer werden.

Wir verwenden eine Adaptation der „Progress“ Genderflagge, © Daniel Quasar [1]

Vielfalt leben und lieben

Condrobs beteiligt sich auch an der aktuellen Love me Gender [2]-Kampagne „München lebt und liebt Vielfalt“ der Landeshauptstadt. München ist Mitglied im Städte-Netzwerk „Rainbow Cities Network“ und unterstützt aktiv die Gleichstellungsarbeit für LGBTIQ*. Oberbürgermeister Dieter Reiter zum Engagement der Stadt [3]: „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir erneut eine starke Gegenbewegung zu allen Gleichstellungsbemühungen spüren und Gruppierungen stark werden, die eindeutig lesben-, schwulen- und transfeindlich agieren, ist eine Vernetzung gerade auch auf der europäischen Ebene wichtig. Wir müssen solchen Tendenzen entschieden entgegentreten.“

 

Nachholbedarf

Condrobs blickt auf 35 Jahre Genderarbeit zurück [4] und hat in der frauen*- und männer*spezifischen Arbeit Meilensteine in München gelegt, um zu Gleichstellung, zu Integration und Inklusion von Minderheiten beizutragen. Denn Lesben, Schwule, Bi-, Transidente und intersexuelle Menschen sind nach wie vor auch inmitten unserer Gesellschaft mit Ausgrenzung, Diskriminierung und mit Gewalt konfrontiert. „Seit wir das Thema mit der Gender-Regenbogenbrücke und dem Gendersternchen bei Condrobs noch stärker ins Blickfeld gesetzt haben, wurde uns bewusst, wie wichtig ein solches Signal der Toleranz. „Wir sehen in unseren Einrichtungen, dass sich Türen für immer mehr Menschen öffnen, wenn Hilfsangebote und Beratung diversitätssensibel sind und dies auch nach außen hin signalisieren“, berichtet Katrin Bahr, Geschäftsführende Vorständin von Condrobs: „Hier besteht noch ein großer Nachholbedarf, politisch, gesellschaftlich und in den sozialen Hilfsstrukturen.“

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