Wie funktioniert es?
Das Betreute Wohnen bietet Hilfebedürftigen neue Perspektiven von der eigenen Wohnung aus. Zusammen mit einer festen Bezugsperson wird ein individueller Plan für ein unabhängiges Leben entwickelt. In den therapeutischen Wohngemeinschaften dagegen leben die Bewohner*innen mit Gleichgesinnten zusammen.
Gemeinsam mit den Betreuer*innen lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Für die ersten Schritte aus der Abhängigkeit. Das macht die WG zu einer Alternative für die Rehabilitation oder einer guten Anschlussmöglichkeit an eine derartige Therapie. Besonders Frauen* und ältere Menschen ab 40 finden hier spezielle Angebote.
Spezielle Angebote
- Für Jugendliche bis 21 Jahre: Eine Übersicht unserer stationären Jugendhilfe
- Für Erwachsene ab 40 Jahren: Therapeutische Wohngemeinschaften 40+
- Speziell für Frauen*: Prima Donna
- Speziell für Männer*: Übergangwohngemeinschaft
- Für Substituierte: Suprima sozialtherapeutische WG für Substituierte
- Für suchtmittelfreie Erwachsene: Soziale Integration Eglharting und Suchthilfe Königswiesen – Ambulant betreutes Wohnen in Nachsorge-WG
Welches Ziel ist das passende?
In der modernen Suchtbehandlung gibt es unterschiedliche Zielrichtungen – je nach individueller Situation. Viele Angebote sind klassisch auf Abstinenz ausgerichtet. Daneben haben sich in der niedrigschwelligen Drogenhilfe zwei weitere Ansätze etabliert:
- Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
- Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung des Konsums
Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung sind gleichwertig. Welches Ziel jeweils passt, hängt von der individuellen Situation ab – oft auch unterschiedlich, je nachdem, um welche Substanz es geht. Condrobs unterstützt dabei, gemeinsam den passenden Weg zu finden.