• Ob beim ausgelassenen Feiern im Club, an einem gemütlichen Abend unter Freunden oder versteckt allein auf dem Schulhof: Für viele junge Menschen gehört der Alkohol leider zum Alltag. Und zwar mit all seinen gravierenden Folgen. Und die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden, steigt stetig an.

    Deshalb sagt Condrobs HaLT. Mit seinem Präventionsprojekt, bei dem Jugendliche über die Gefahren des Alkohols aufgeklärt und zu einem maßvollen Umgang mit dieser legalen Droge motiviert werden. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kliniken sowie der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Auch Eltern finden hier Unterstützung in allen ihren Erziehungsfragen und weiteren Hilfen.

    Angebot

    • Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendtreffs, Betrieben sowie für Multiplikatoren
    • Risiko-Check mit bewusstem Erleben von Risikosituationen
    • Krisenintervention direkt im Krankenhaus
    • Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote

    Sofortintervention bei NPS-Intoxikationen und Mischkonsum
    Mit der wachsenden Verbreitung von NPS steigen auch die behandlungsbedürftigen Intoxikationen – eine Einbindung dieser Patient*innen in die HaLT Interventionen sinnvoll.

    Übrigens: Münchner Programm zur Suchtprävention, das Programm zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Landeshauptstadt München. Mehr Infos hier.

    Risiko-Check: Bist du gefährdet? Mach den Test!

    Was trifft auf dich zu? Antworte für dich mit ja oder nein.

    1. War ich abends Party machen, weiß ich manchmal nicht mehr, was und wie viel ich getrunken habe.
    2. Ohne Alkohol bin ich nicht so cool. Ich kann besser aus mir herausgehen, wenn ich was getrunken habe.
    3. Seit ich häufiger trinke, vertrage ich mehr.
    4. Ich weiss, das Alkohol meinem Gehirn auf Dauer schadet und trinke trotzdem.
    5. Ich bin schon mit dem Fahrrad, Moped oder Auto gefahren, wenn ich was getrunken hatte.
    6. In meiner Clique wird immer was getrunken. Ohne Alkohol ist es langweilig.
    7. Ich hatte schon mal einen Filmriss und konnte mich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern.

    Wenn du mindestens eine Frage mit ja beantwortet hast, ist Alkohol für dich wichtiger, als es sein sollte. Wenn du willst, kannst du mit uns sprechen.

    Mail uns einfach unter halt(at)condrobs.de oder ruf an 01805 341010, Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr; 0,14 € pro Minute aus dem Festnetz (Mobilfunkpreise können abweichen)

    Gefördert durch die BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 SGB V

  • Information und Kommunikation haben sich im Alltag Jugendlicher und junger Erwachsener in weitere öffentliche Räume, nämlich Social-Media-Plattformen und über Messenger, etabliert.

    Das Projekt „Digitale Streetwork im Bereich Sucht“ stellt ein internetbasiertes, aufsuchendes und leicht zugängliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für junge konsumierende Menschen dar. Dadurch können auch diese erreicht werden, die kaum Zugang zu analogen Beratungsangeboten haben.

    Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt das von Condrobs e.V. gemeinsam mit ANAD Versorgungszentrum Essstörungen des AWO Bezirkverband Oberbayern e.V. (ehemalig ANAD e.V.), der Drogenhilfe Schwaben gGmBH, mudra e.V., mindzone und der Landesstelle für Glücksspielsucht umgesetzt wird.

    Durch eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten schaffen die verschiedenen Akteur*innen von DigiStreet einen leichten Zugang zu Beratung und Unterstützung für junge Menschen.

    Aktuelles aus dem Projekt findet sich auf den Instagramseiten der Träger:

    1. Platz - 9. IBK Preis für Gesundheitsförderung und Prävention 2026

    Wie funktioniert das?

    Die Streetworker*innen suchen aktiv Chaträume und Foren auf, informieren sich über neue Trends und nutzen die Vielfalt der Plattformen. Dort sprechen sie mit den Jugendlichen z.B. über Themen wie Sucht und Konsum, Wohnen/Unterkunft, Schule/Ausbildung, Geld/Schulden, Familie, Gewalt, Sexualität und Krankheit. Durch die regelmäßigen Einsätze schaffen sie in diesen Räumen Bekanntheit und Vertrauen.

    Das Angebot setzt die Prinzipien der Niederschwelligkeit, Lebensweltorientierung, Vertrauen, Transparenz, geschlechtergerechtem Arbeiten, Verbindlichkeit und Freiwilligkeit sowie Parteilichkeit und Akzeptanz der Zielgruppe um.

    Auf dieser Basis kann auch im geschützten, anonymen und datensicheren Condrobs-Chatbereich informiert, beraten und in spezifischere Institutionen und weiterführende Hilfen vermittelt werden. Zudem kann jederzeit über den Live Chat niedrigschwellig eine Beratung angeboten und durchgeführt werden.

  • Digitale Medien gehören zum Alltag. Für manche Menschen wird daraus eine Belastung: Das Zocken nimmt überhand, das Handy lässt sich kaum noch weglegen, und Schule, Arbeit oder Beziehungen leiden.

    Condrobs berät Jugendliche, Erwachsene und Eltern bei problematischem Medienkonsum, vertraulich, auf Wunsch anonym und kostenfrei.

    Hilfe und Beratung für Jugendliche

    Du machst dir Sorgen um dein eigenes Nutzungsverhalten oder um das von Freund*innen oder Familie?

    Die Jugendsuchtberatung von Condrobs unterstützt dich bei Themen wie Gaming, Social Media, Streaming und Online-Käufen. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene von etwa 10 bis 21 Jahren.

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts. Nach einem ersten Klärungsgespräch zeigt sich, was weiterhilft: ein einzelnes Gespräch, regelmäßige Beratung oder die Vermittlung an eine andere Anlaufstelle.

    Außerhalb der Jugendsuchtberatungen in München beraten dich auch die Suchtberatungsstellen von Condrobs.

    Wenn du lieber erstmal online schreiben möchtest: Die Digitale Streetwork bietet anonyme Beratung per Chat.

    Hilfe und Beratung für Erwachsene

    Wenn die eigene Mediennutzung zur Belastung wird, unterstützen die Suchtberatungsstellen von Condrobs bei der Einschätzung der Situation und bei der Suche nach passenden Hilfen. Alle Suchtberatungsstellen beraten Menschen mit problematischem Medienkonsum und Medienabhängigkeit. Je nach Bedarf vermittelt Condrobs in weiterführende Hilfen.

    Besonderes Angebot: In der Suchtberatungsstelle Pasing gibt es zusätzlich eine spezialisierte Beratung bei Medienabhängigkeit und, bei entsprechender Indikation, eine ambulante Rehabilitation. Dort läuft auch ScreenControl, ein kostenloses Gruppenprogramm für Volljährige mit zehn Sitzungen. Ziel sind ein selbstbestimmter Medienkonsum und mehr Lebenszufriedenheit.

    Häufige Fragen rund um Mediennutzung und problematischer Medienkonsum

    Wann sollte bzw. wo kann man sich Hilfe holen?
    • Wenn der Medienkonsum das tägliche Leben beeinträchtigt, z. B. Arbeit, Schule, soziale Beziehungen oder Gesundheit.
    • Wenn Sie merken, dass Sie ohne digitale Medien unruhig oder gereizt werden.
    • Wenn Sie wiederholt versuchen, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht schaffen.

    Betroffene dürfen sich gerne an die Beratungsstellen von Condrobs wenden. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

    Bin ich abhängig?
    • Verbringen Sie mehr Zeit online, als Sie wollen?
    • Fühlen Sie sich unruhig oder gereizt, wenn Sie Ihr Handy nicht nutzen können?
    • Vernachlässigen Sie wichtige Dinge?
    • Haben Sie schon mal versucht, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht geschafft?

    Das sind wichtige Warnsignale. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind.

    Welche körperlichen Beschwerden können durch exzessiven Medienkonsum entstehen?
    • Augenbelastung und trockene Augen durch langes Starren auf Bildschirme.
    • Kopfschmerzen durch übermäßige Bildschirmzeit oder schlechte Haltung.
    • Haltungsschäden und Verspannungen durch falsche Sitzposition oder ständiges Handyhalten.
    • Schlafstörungen durch blaues Licht von Bildschirmen, besonders vor dem Schlafengehen.
    Wussten Sie, dass exzessiver Medienkonsum Ihre Aufmerksamkeitsspanne verkürzen kann?

    Studien zeigen, dass häufige Ablenkungen durch digitale Medien es schwieriger machen, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ein bewusster, strukturierter Umgang mit Medien kann helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder wieder aufzubauen.

    Welche Strategien gibt es, um weniger Zeit am Handy zu verbringen?
    • Apps zur Begrenzung der Bildschirmzeit nutzen.
    • Bewusste Offline-Zeiten einplanen, z. B. beim Essen oder vor dem Schlafengehen.
    • Digitale Fastenzeiten ausprobieren, z. B. einen medienfreien Tag pro Woche.
    • Bewusst hinterfragen, warum Medien genutzt werden: Langeweile, Stress oder ein echtes Bedürfnis nach Information?
    • Alternative Freizeitbeschäftigungen entwickeln, die Freude bereiten.
    Was passiert im Gehirn, wenn ich Likes oder Nachrichten bekomme?

    Das Belohnungszentrum wird durch die Ausschüttung von Dopamin aktiviert. Dadurch entsteht ein kurzfristiges Glücksgefühl, das zur Gewohnheit und in manchen Fällen zur Abhängigkeit führen kann.

    Haben Sie schon einmal Social Media genutzt und sich danach schlechter gefühlt als vorher? Warum?

    Oft liegt es an Vergleichen mit anderen, unrealistischen Idealen oder negativen Nachrichten. Viele Inhalte auf Social Media sind stark inszeniert und spiegeln nicht die Realität wider. Ein achtsamer Konsum und das bewusste Folgen von inspirierenden, positiven Inhalten können helfen, negativen Einflüssen entgegenzuwirken.

    Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner, eine Freundin oder ein Freund zu viel am Handy ist?

    Angehörige dürfen sich ebenfalls an Condrobs wenden. Beraten werden Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

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  • Zieh ein und schaff den Sprung ins Leben!

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben. In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

    Das Angebot

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben.

    In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

  • Wie funktioniert es?

    Das Betreute Wohnen bietet Hilfebedürftigen neue Perspektiven von der eigenen Wohnung aus. Zusammen mit einer festen Bezugsperson wird ein individueller Plan für ein unabhängiges Leben entwickelt. In den therapeutischen Wohngemeinschaften dagegen leben die Bewohner*innen mit Gleichgesinnten zusammen.

    Gemeinsam mit den Betreuer*innen lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Für die ersten Schritte aus der Abhängigkeit. Das macht die WG zu einer Alternative für die Rehabilitation oder einer guten Anschlussmöglichkeit an eine derartige Therapie. Besonders Frauen* und ältere Menschen ab 40 finden hier spezielle Angebote.

    Spezielle Angebote

    Welches Ziel ist das passende?

    In der modernen Suchtbehandlung gibt es unterschiedliche Zielrichtungen – je nach individueller Situation. Viele Angebote sind klassisch auf Abstinenz ausgerichtet. Daneben haben sich in der niedrigschwelligen Drogenhilfe zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung des Konsums

    Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung sind gleichwertig. Welches Ziel jeweils passt, hängt von der individuellen Situation ab – oft auch unterschiedlich, je nachdem, um welche Substanz es geht. Condrobs unterstützt dabei, gemeinsam den passenden Weg zu finden.

  • Wie funktioniert es?

    Das Betreute Wohnen bietet Hilfebedürftigen neue Perspektiven von der eigenen Wohnung aus. Zusammen mit einer festen Bezugsperson wird ein individueller Plan für ein unabhängiges Leben entwickelt. In den therapeutischen Wohngemeinschaften dagegen leben die Bewohner*innen mit Gleichgesinnten zusammen.

    Gemeinsam mit den Betreuer*innen lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Für die ersten Schritte aus der Abhängigkeit. Das macht die WG zu einer Alternative für die Rehabilitation oder einer guten Anschlussmöglichkeit an eine derartige Therapie. Besonders Frauen* und ältere Menschen ab 40 finden hier spezielle Angebote.

    Spezielle Angebote im Bereich Betreutes Wohnen

    Welches Ziel ist das passende?

    In der modernen Suchtbehandlung gibt es unterschiedliche Zielrichtungen – je nach individueller Situation. Viele Angebote sind klassisch auf Abstinenz ausgerichtet. Daneben haben sich in der niedrigschwelligen Drogenhilfe zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung des Konsums

    Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung sind gleichwertig. Welches Ziel jeweils passt, hängt von der individuellen Situation ab – oft auch unterschiedlich, je nachdem, um welche Substanz es geht. Condrobs unterstützt dabei, gemeinsam den passenden Weg zu finden.

  • Wir sind für Sie da

    Sie suchen einen sicheren Ort, Menschen, die zuhören und Ihre Situation verstehen, und Unterstützung beim Neuanfang? Genau das finden Sie bei Condrobs, in Angeboten, die seit vielen Jahren speziell für Frauen* gemacht sind.

    Gemeinsam mit unseren professionellen Frauen*-Teams und anderen Frauen* mit ähnlichen Erfahrungen planen Sie Ihre Zukunft und bauen Vertrauen in Ihre eigenen Stärken und zu den Menschen um Sie herum auf.

    Ob Sie Hilfe bei einer Sucht nach Alkohol oder Drogen brauchen, als junge Mutter Unterstützung suchen oder allein nach Deutschland geflüchtet sind: Wir sind für Sie da. Auch dann, wenn Sie Gewalt, Unterdrückung oder eine traumatische Erfahrung erlebt haben.

    In akuter Gefahr? Hilfe ist sofort erreichbar.

    Polizei: 110 · Notruf: 112

    Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen*:
    116 016
    (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr)
    www.hilfetelefon.de

    Krisendienst Bayern:
    0800 655 3000

    Weil Frauen* füreinander einstehen

    Prima Donna

    Frauen*spezifische Suchthilfe, Wohn- und Betreuungsangebote

    Mehr dazu
    Frauen*haus München

    Geschützter Wohnraum für Frauen*, die Gewalt erlebt haben

    Mehr dazu
    Unterkunft für geflüchtete Frauen*

    Schutz und Betreuung für geflüchtete Frauen* mit Kindern

    Mehr dazu
    Familienzentren

    Treffpunkt, Beratung und Unterstützung für Familien, auch bei Gewalterfahrungen

    Mehr dazu
    Mutter-Kind-Haus

    Wohnplatz für werdende und junge Mütter in schwierigen Situationen

    Mehr dazu
    Viva Clara

    Beschäftigungsprojekt für Frauen* mit sozialpädagogischer Begleitung nach Krisen oder Gewalterfahrungen

    Mehr dazu

    Gewalt erkennen und Hilfe holen

    Gewalt hat viele Gesichter:von Grenzverletzungen bis zu offener Gewalt.

    Mehr dazu
  • Bei uns sind alle willkommen, so wie sie sind, egal ob gerade clean oder nicht. Persönliche Daten braucht es dafür nicht.

    Neue Kontakte knüpfen, den Tag strukturieren, ein warmes Mittagessen bekommen, kostenlos duschen und Wäsche waschen, den Computer nutzen, kreativ sein oder bei Gruppenangeboten mitmachen: All das ist hier möglich.

    Wer reden möchte, kann Einzelgespräche mit unserem Fachpersonal führen, über neue Perspektiven genauso wie über den eigenen Umgang mit Substanzen.

    Für alles, was dich beschäftigt, findest du hier ein offenes Ohr.

    Ein Ort…

    • … für respektvolle Begegnung
    • … zum Mitgestalten
    • … zum Wohlfühlen
    • … um neue Hobbys zu entdecken
    • … wie ein zweites Wohnzimmer

    Für wen?

    Für alle Menschen mit einer Suchterkrankung, für ihre Angehörigen und für alle, die sich Begegnung wünschen, unabhängig von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, von Alter, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung.

  • Ob Sie Ihren Konsum beenden wollen oder nicht, ist Ihre Entscheidung. Unabhängig davon lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren, etwa die Übertragung von Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis.

    Genau darum geht es bei Safer Use: Ihren Substanzgebrauch so risikoarm wie möglich zu gestalten. Die wichtigsten Regeln dafür sind schnell erklärt und im Alltag gut umzusetzen.

    Die wichtigsten Safer-Use-Regeln

    • Eigene, sterile Nadel und Spritze für jede Injektion, nie mehrfach benutzen
    • Eigene Konsumutensilien nutzen (Löffel, Filter, Feuerzeug, Abbinder), auch beim Sniefen und Rauchen
    • Nur medizinische Kochsalzlösung zum Aufkochen, kein Leitungswasser
    • Naloxon-Nasenspray kann bei einer Opioid-Überdosierung Leben retten

    Naloxontrainings

    WAS IST NALOXON?
    • Gegenmittel bei Opiatüberdosierung
    • Wenig Nebenwirkungen
    INHALT UND ABLAUF ERSTE-HILFE-TRAINING
    • Anzeichen einer Opiatüberdosis
    • Tätigen des Notrufs
    • Erste Hilfe im Drogennotfall
    • Kontrolle der Vitalfunktionen
    • Beatmen und Wiederbelebung
    • Vor- und Nachteile der Naloxon-Gabe
    • Verabreichen von Naloxon (nasal)
    • Nach dem Training erhalten Sie ein Naloxon-Notfall-Kit.

    Termine

    26.Nov2026

    Naloxontraining – Kontaktladen limit

    Naloxontraining•15:00 – 16:00 Uhr•Kontaktladen limit•Emanuelstraße 16•80796 München

    Kostenlos für Opiatkonsument*innen und Substituierte. Nach dem Training erhältst Du Dein persönliches Naloxon-Notfall-Kit.

    Sterile Konsumutensilien, Infomaterial, Beratung und Naloxon-Trainings gibt es in unseren Kontaktläden in München, Würzburg und Ingolstadt sowie in unseren Suchtberatungsstellen in München. In München und Nürnberg stehen zusätzlich Präventionsautomaten rund um die Uhr zur Verfügung.

    Weiterführende Informationen

  • Wenn Sie substituiert werden, hängt viel davon ab, wie stabil Ihr Alltag drumherum ist. Genau dort setzen unsere Angebote an: ambulant in Ihrer gewohnten Umgebung oder mit einem festen Wohnplatz.

    Psychosoziale Begleitung

    Die Psychosoziale Begleitung ist der ambulante Teil unserer Hilfsangebote für Substituierte. Dazu gehören zum Beispiel die soziale Einzelfallhilfe sowie Gruppen- und Einzelangebote zur Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum (KISS). Mehr Informationen dazu erhalten Sie direkt bei den Suchtberatungsstellen.

    Suprima Betreutes Einzelwohnen

    Wenn ein WG-Leben für Sie nicht passt, gibt es seit über zehn Jahren das Suprima Betreute Einzelwohnen. Hier bleiben Sie in Ihrer eigenen Wohnung und arbeiten mit Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen auf eine stabile Substitution hin, oder auf ein Leben ganz ohne Suchtmittel.

    Suprima Nachsorge, Wohnheim und WG

    Seit über fünfzehn Jahren finden substituierte und rückfallgefährdete Menschen in München im Rahmen der Suprima Nachsorge Unterstützung für ein selbstständiges Leben.

    Das Suprima Wohnheim und die Suprima WG in München bieten Ihnen Einzel- und Gruppengespräche, bei Bedarf Krisenintervention und Rückfallarbeit, vor allem aber eine klare Aussicht auf einen geregelten, selbstbestimmten Alltag.

    Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft für substituierte Frauen*

    In der intensiv betreuten sozialtherapeutischen WG mit Einzelzimmern begleitet Prima Donna substituierte Frauen*, die ihren Beikonsum kontrollieren oder reduzieren möchten. In einem frauen*sensiblen Schutzraum ohne Gewalt unterstützt Prima Donna bis zu 4 substituierte Frauen* dabei, ihr tägliches Leben zu meistern und neue Perspektiven zu entwickeln.

  • Egal ob du dich einfach nur informieren willst oder ein konkretes Thema hast: Melde dich, wie’s dir am leichtesten fällt, per Telefon, Mail, Chat oder direkt vor Ort.

    Das gilt genauso, wenn’s zu Hause oder in der Schule gerade nicht läuft, oder wenn dein Konsum oder das Gaming zu viel wird.

    Wie funktioniert das?

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts.

    Gemeinsam finden wir raus, was weiterhilft: manchmal reicht ein einzelnes Gespräch, manchmal ist regelmäßige Beratung sinnvoll, manchmal vermitteln wir dich an eine andere Anlaufstelle weiter.

    Du gibst das Tempo vor, wir passen uns an.

  • Raus aus dem Stress, rein in was Eigenes.

    Manchmal ist zu Hause gerade nicht der Ort, an dem du sein willst. Vielleicht stimmt der Vibe gerade nicht, es gibt ständig Stress. Oder du brauchst einfach mal ein bisschen Abstand, um klarzukommen. Unsere Jugendtreffs und Jugendcafés sind genau für solche Momente da, aber auch für ganz normale Nachmittage, an denen du einfach Zeit mit anderen verbringen willst.

    Du entscheidest, was du bei uns machst: einfach nur chillen, eine Runde zocken oder über was Bestimmtes reden willst. Alles ist okay und kann sich von Besuch zu Besuch ändern.

    Wie funktioniert das?

    Du kommst vorbei, wann’s dir passt, ohne Termin und ohne dass irgendwer erwartet, dass du jedes Mal dasselbe machst. Unsere Mitarbeiter*innen sind vor Ort und ansprechbar, falls du reden willst. Ob du da bist, um abzuschalten, oder ob sich daraus mit der Zeit ein Gespräch ergibt, das dir weiterhilft, liegt bei dir.

  • Sie sind nicht allein damit

    Vielleicht machen Sie sich Sorgen, wie es mit den Kindern weitergeht, wenn jemand in Ihrer Familie mit Alkohol, Drogen, Medikamenten oder einer anderen Sucht kämpft. Das mit anzusehen ist oft genauso belastend wie die Sucht selbst.

    Sie dürfen sich genauso Hilfe holen wie die Person, um die Sie sich sorgen – unabhängig davon, ob sie selbst schon bereit dazu ist.

    Eltern und andere Angehörige können sich mit ihren Fragen und Sorgen direkt an eine Beratungsstelle wenden – unabhängig davon, ob die betroffene Person selbst schon Hilfe sucht. Im Gespräch geht es darum, die Situation gemeinsam einzuordnen, Ihren eigenen Umgang damit zu stärken und mögliche nächste Schritte zu besprechen.

    Niemand muss sich rechtfertigen, warum Hilfe gesucht wird. Die Beratung ist niedrigschwellig und anonym möglich.

    Fragen und Antworten für Angehörige

    Ich glaube, mein Kind kifft. Was kann ich tun?

    Gerne dürfen Sie sich auch als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten alle Angehörigen – Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich auch anonym beraten lassen. Die Beratungsgespräche sind für Sie kostenlos.

    Eine mir nahestehende Person ist glücksspielsüchtig – was kann ich tun?

    Wichtig ist, dass Sie nicht die Schulden übernehmen oder versuchen, andere Konsequenzen des Spielverhaltens auszugleichen. Das ist nicht leicht, deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch für sich selbst Unterstützung holen. Wir bieten spezielle Beratungen für Angehörige an.

    Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner zu viel am Handy ist?

    Sie dürfen sich auch hierzu als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich anonym beraten lassen. Es entstehen Ihnen keine Kosten, wir freuen uns jedoch über eine Spende, die unsere Arbeit unterstützt.

    Kann ich mich beraten lassen, auch wenn die betroffene Person nichts davon weiß?

    Ja. Eine Beratung für Sie als Angehörige*n ist unabhängig davon möglich, ob die betroffene Person davon weiß oder selbst schon Hilfe sucht.

  • Der erste Schritt: Darüber reden

    Sucht ist eine Krankheit, die alle treffen kann. Und jede Suchtkrankheit ist einzigartig. Bei Condrobs finden Sie ein offenes Ohr, professionelle Begleitung und die Hilfe, die Sie gerade brauchen.

    Ihre Kontaktaufnahme ist der erste Schritt zur Veränderung. Wir suchen gemeinsam Lösungen, entwickeln Ziele und vermitteln bei Bedarf weiter, für Sie und Ihre Angehörigen.

    Unsere Suchthilfe umfasst Beratung, Therapie, Substitution und betreutes Wohnen, ambulant und stationär, in ganz Bayern.

    Wie können wir helfen?

    • Aufklärung: Was ist Sucht, was Abhängigkeit? Informationen und Hintergrundwissen zu Substanzen und Konsum, Gefahren und Risiken
    • Hilfebedarf ermitteln, Unterstützungaufzeigen
    • Vermittlung in Selbsthilfegruppen, ambulante und stationäre Therapie sowie betreute Wohnformen
    • Gemeinsame Zielerarbeitung und Motivationsförderung Risikoeinschätzungen und Kontrollstrategien, Durchführung von Selbsttests
    • Unterstützung bei Verhaltensänderung: Kontrolle zurückholen, Lebensqualität zurückgewinnen

    Wohnformen und Behandlung

    Wie viel Unterstützung Sie brauchen, hängt von Ihrer Situation ab: Manchmal reicht ein einzelnes Beratungsgespräch, manchmal ist eine intensive Begleitung im Alltag sinnvoller.

    Beim Betreuten Wohnen entwickeln Sie gemeinsam mit einer festen Bezugsperson von Ihrer eigenen Wohnung aus einen individuellen Plan für ein unabhängiges Leben. In einer therapeutischen Wohngemeinschaft leben Sie stattdessen mit Menschen in einer ähnlichen Situationzusammen und übernehmen gemeinsam mit den Betreuer*innen Verantwortung.

    • Betreutes Wohnen: selbstständig leben, gemeinsam aufgebaut
    • Kontaktläden: sichere Orte ohne Konsumzwangmit Essensausgabe und Getränken, Zugang zu Waschmöglichkeiten und Kleiderspenden
    • Kontakt- und Begegnungsstätten: Unterstützung bei der Tagesgestaltung, u. a. in Gauting, Garmisch-Partenkirchen und München-West
    • Ambulante Rehabilitation: Therapie, die in Ihre gewohnten Abläufe passt
    • Nachsorge: Begleitung beim Übergang zurück in den Alltag

    Welches Ziel passt zu Ihnen?

    Die moderne Suchtbehandlung kennt unterschiedliche Zielrichtungen, je nachdem, was gerade zu Ihnen passt. Klassisch sind viele Angebote auf Abstinenz ausgerichtet.

    In der niedrigschwelligen Drogenhilfe haben sich daneben zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung deines Konsums

    Bei uns zählen Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung gleichwertig.

    Welches Ziel zu Ihnen passt, entscheiden Sie selbst, das kann sich auch je nach Substanz unterscheiden. Wir finden das gemeinsam mit Ihnen heraus.

    Die passende Hilfe für Ihre Situation

    Manche Themen brauchen einen eigenen, geschützten Rahmen.

    • Suchthilfe speziell für Frauen*:  Prima Donna bietet zum Beispiel Suchthilfe für Frauen* in psychosozialen Schwierigkeiten an.
    • Suchthilfe speziell für Männer*: Die Condrobs Übergangswohngemeinschaft (ÜWG) in München-Pasing ist speziell auf die Bedürfnisse von Männern* ausgerichtet.
    • Hilfen für substituierte Menschen: Psychosoziale Begleitung und die Suprima-Einrichtungen unterstützen auf dem Weg in einen geregelten, selbstbestimmten Alltag – zur Übersicht ->
    • Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung: Die Clearingstelle Gesundheit berät unkompliziert und unbürokratisch zum Gesundheitssystem – zur Clearingstelle Gesundheit ->
    • Hilfe für wohnungslose Menschen: Kontaktläden, Notschlafstellen und weitere Angebote – zur Übersicht ->

    Fragen und Antworten zum Thema Sucht

    Mir wächst alles über den Kopf, Drogen sind nur eins meiner Probleme. Wie soll ich das hinbekommen?

    Wenden Sie sich an uns, wir bieten Ihnen vielfältige Unterstützung zu legalen und illegalen Drogen, Medikamenten, Glücksspiel und Mediennutzung an. Ein erstes Beratungsgespräch kann auch für Sie der erste Schritt heraus aus der Sucht sein. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich gerne auch anonym beraten lassen. Es entstehen Ihnen keine Kosten.

    Muss ich clean sein, um Hilfe zu bekommen?

    Nein. Wir beraten Sie gerne, vollkommen unabhängig davon, ob Sie gerade Suchtmittel konsumieren oder nicht.

    Kann ich den Beratungstermin auch online oder telefonisch machen?

    Selbstverständlich bieten wir auch telefonische Beratungsgespräche an. Auch eine Beratung über Videocall ist möglich, ebenfalls unter Einhaltung der Schweigepflicht. Sie können auch anonym bleiben.

    Ich komme mit meinen Alltagsaufgaben nicht mehr klar, weil ich so viele Drogen nehme. Was kann ich tun?

    Beim Betreuten Einzelwohnen unterstützen wir Sie bei Sucht und Konsum und dabei, mit den alltäglichen Aufgaben wieder zurecht zu kommen. Gerne dürfen Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

    Ich möchte zu Hause substituiert werden, wer kann mir helfen, da ich nicht mehr mobil genug bin?

    Wenden Sie sich an uns: Das Betreute Einzelwohnen 40+ für ältere Suchtmittelabhängige kommt gerne auch zu Ihnen nach Hause.

    Ich werde substituiert und konsumiere trotzdem nebenbei. Was kann ich tun?

    Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Begleitkonsum zu reduzieren. Unsere psychosoziale Begleitung für Substituierte ist für Sie da. Wenden Sie sich an uns.

    Ich finde keine Psychotherapeut*innen. Immer wenn ich sage, dass ich Drogen konsumiere, haben sie keinen Termin für mich.

    Unsere Suchtberatungsstellen führen selbst ambulante Therapien durch. Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne schon telefonisch über die Voraussetzungen.

    Ich muss eine Therapie machen, sonst droht mir Haft. Könnt ihr mir helfen?

    Ja. Wir vermitteln selbstverständlich auch bei einer gerichtlichen Auflage in ambulante und stationäre Therapien. Unsere eigene ambulante Rehabilitation erfüllt alle Auflagen nach § 35 BtMG und ist vom Bayerischen Justizministerium anerkannt. Auch diese Arbeit unterliegt der strikten Schweigepflicht.

    Ich spreche nicht gut Deutsch, kann ich trotzdem beraten werden?

    Ja. Wir arbeiten zusammen mit dem Dolmetscherdienst des Transkulturellen Zentrums. So können wir Sie in fast jeder Sprache beraten.