Neurodivergente Jugendliche haben ein erhöhtes Risiko für problematischen Substanzkonsum. Bei ADHS spielen etwa Impulsivität, ein verändertes Belohnungserleben und die Suche nach schneller Entlastung eine Rolle. Autistische Jugendliche setzen Suchtmittel mitunter ein, um Reizüberflutung, soziale Anspannung oder die Erschöpfung durch ständige Anpassung auszuhalten.
Dieses Grundlagenseminar vermittelt praxisnahes Basiswissen zu Autismus und ADHS. Sie lernen das Konzept der Neurodiversität kennen und wie Sie als pädagogische Fachkraft richtig damit umgehen können, vor allem im Zusammenhang mit Suchterkrankungen. Ziel ist eine grundlegende Wissens- und Handlungskompetenz im Umgang mit neurodivergenten Kindern und Jugendlichen im Suchtkontext: Sie bekommen konkrete Handlungsansätze für den pädagogischen Alltag vermittelt und können eigene Fälle einbringen.
Termine:
Tag 1: 09.03. 09.00 – 12.15 Uhr
Tag 2: 19.01. 09.00 – 12.15 Uhr
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Referent:
Daniel Bosig,
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (Verhaltenstherapie) in eigener Praxis; Sozialarbeiter mit langjähriger Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit; Supervisor und Coach für Motivierende Gesprächsführung (MI)
Stornofrist:
19.02.2027
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