Rund 4 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leben mit der Diagnose ADHS – und damit mit einem bedeutenden Risikofaktor für die Entwicklung einer Suchterkrankung. In der Gruppe der Menschen mit Substanzabhängigkeiten erfüllen bis zu 50 Prozent der Patient*innen die diagnostischen Kriterien für ADHS in der Kindheit.
Warum es wichtig ist, bei Suchterkrankungen auch gezielt nach dem Vorliegen einer ADHS zu suchen und welche Auswirkungen diese Komorbidität hat, erfahren Sie in diesem zweitägigen Online-Kurs. Sie bekommen einen Überblick der Standards und aktuellen Entwicklungen in der ADHS-Diagnostik und Therapie für Erwachsene. Außerdem werden Strategien und Methoden zur Durchführung eines umfassenden ADHS-spezifischen Trainings mit dem Ziel «Selbstmanagement bei ADHS» vermittelt und Zugangswege, Methoden und Besonderheiten für ein ADHS-spezifisches Coaching beim gleichzeitigen Vorliegen einer Suchterkrankung aufgezeigt.
Das lernen Sie:
– Medizinisches, psychologisches und rechtliches Hintergrundwissen
– Grundkenntnisse über die neurobiologischen Ursachen einer ADHS und die Schnittstellen mit Suchterkrankungen
– Kenntnisse über die Behandlungsmöglichkeiten einer ADHS und die Besonderheiten bei Vorliegen einer Suchterkrankung
– Strategien, Methoden und Materialien für ein ADHS-spezifisches Training und Coaching
– Fallstricke und Besonderheiten im Umgang mit ADHS-Betroffenen, die auch eine Suchterkrankung haben
– Fallbesprechung und Supervision
Termine:
Tag 1: 11.01.2027 09.00 – 12.15 Uhr
Tag 2: 12.01.2027 09.00 – 12.15 Uhr
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Referent:
Roberto D’Amelia
Diplom-Psychologe, GK Quest GmbH
Stornofrist:
21.12.2026
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