• Ob beim ausgelassenen Feiern im Club, an einem gemütlichen Abend unter Freunden oder versteckt allein auf dem Schulhof: Für viele junge Menschen gehört der Alkohol leider zum Alltag. Und zwar mit all seinen gravierenden Folgen. Und die Zahl der Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden, steigt stetig an.

    Deshalb sagt Condrobs HaLT. Mit seinem Präventionsprojekt, bei dem Jugendliche über die Gefahren des Alkohols aufgeklärt und zu einem maßvollen Umgang mit dieser legalen Droge motiviert werden. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kliniken sowie der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Auch Eltern finden hier Unterstützung in allen ihren Erziehungsfragen und weiteren Hilfen.

    Angebot

    • Präventionsveranstaltungen in Schulen, Jugendtreffs, Betrieben sowie für Multiplikatoren
    • Risiko-Check mit bewusstem Erleben von Risikosituationen
    • Krisenintervention direkt im Krankenhaus
    • Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote

    Sofortintervention bei NPS-Intoxikationen und Mischkonsum
    Mit der wachsenden Verbreitung von NPS steigen auch die behandlungsbedürftigen Intoxikationen – eine Einbindung dieser Patient*innen in die HaLT Interventionen sinnvoll.

    Übrigens: Münchner Programm zur Suchtprävention, das Programm zur Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Landeshauptstadt München. Mehr Infos hier.

    Risiko-Check: Bist du gefährdet? Mach den Test!

    Was trifft auf dich zu? Antworte für dich mit ja oder nein.

    1. War ich abends Party machen, weiß ich manchmal nicht mehr, was und wie viel ich getrunken habe.
    2. Ohne Alkohol bin ich nicht so cool. Ich kann besser aus mir herausgehen, wenn ich was getrunken habe.
    3. Seit ich häufiger trinke, vertrage ich mehr.
    4. Ich weiss, das Alkohol meinem Gehirn auf Dauer schadet und trinke trotzdem.
    5. Ich bin schon mit dem Fahrrad, Moped oder Auto gefahren, wenn ich was getrunken hatte.
    6. In meiner Clique wird immer was getrunken. Ohne Alkohol ist es langweilig.
    7. Ich hatte schon mal einen Filmriss und konnte mich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern.

    Wenn du mindestens eine Frage mit ja beantwortet hast, ist Alkohol für dich wichtiger, als es sein sollte. Wenn du willst, kannst du mit uns sprechen.

    Mail uns einfach unter halt(at)condrobs.de oder ruf an 01805 341010, Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr; 0,14 € pro Minute aus dem Festnetz (Mobilfunkpreise können abweichen)

    Gefördert durch die BZgA im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 SGB V

  • Digitale Mediennutzung: Chancen und Risiken

    In der digitalen Welt von heute ist Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche wichtiger denn je. Mit dem von der Techniker Krankenkasse Bayern geförderten und evaluierten Peer-Projekt „Netzgänger 3.0“ bietet Condrobs e.V. ein umfassendes Konzept zur Förderung eines sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien an bayerischen Schulen an.

    Die Techniker
    Condrobs
    University of Bamberg

    Das Projekt kurz erklärt

    Das Präventionsprojekt Netzgänger 3.0 vermittelt Schüler*innen zwischen zehn und zwölf Jahren einen risikoarmen, reflektierten und funktionalen PC- und Internetgebrauch.

    Dafür werden Schüler*innen der 9. Klasse (Realschulen) bzw. ab der 9. Klasse Gymnasium von Condrobs zu Peer-Tutor*innen ausgebildet. In Tutorien, die in eigenständiger Organisation an den Schulen stattfinden, vermitteln sie ihr Wissen an die Schüler*innen der 5. oder 6. Klasse. Unter Ablauf wird dieser ausführlich dargestellt. Im Anschluss an das Projekt findet ein Elternabend an der Schule statt, der von Condrobs und den Peers geleitet wird. Jede Schule, die sich zur Teilnahme am Projekt Netzgänger 3.0 entscheidet, verpflichtet sich gleichzeitig einen Elternabend durchzuführen.

    Presse: Techniker Krankenkasse – Digi­ta­li­sie­rung: Eltern die Ängste nehmen und ihre Kinder aufklären, ein Interview mit Patrick Hey, Abteilungsleiter für Prävention und ambulante Angebote von Condrobs.

    Informationen für interessierte Schulen

    Ihre Vorteile
    • Kostenfreie Teilnahme durch TK-Förderung
    • Modularisierter Konzeptaufbau inklusive aller Materialien
    • Nachhaltiger Kompetenzaufbau
    • Einbindung verschiedener Zielgruppen
    • Praxiserprobtes und evaluiertes Konzept
    • Professionelle Durchführung durch unsere Präventionsfachkräfte

    Gerne stellen wir Ihnen unser Projekt in einem persönlichen Gespräch vor und besprechen mit Ihnen die Umsetzungsmöglichkeiten an Ihrer Schule.

    Unser ganheitlicher Ansatz

    Wir setzen bei Netzgänger 3.0 auf eine ganzheitliche Medienkompetenzförderung. Das bedeutet, wir schulen 9. und 10.-Klässler*innen (Peers) Ihrer Schule in vier verschiedenen Tutorien. Diese führen das Projekt dann in der 5. oder 6. Jahrgangsstufe durch. Gleichzeitig schulen wir Lehrkräfte an Ihrer Schule, damit das Projekt professionell und nachhaltig umgesetzt werden kann. Und schließlich informieren wir die Eltern Ihrer Schüler*innen in einem Elternabend über das Projekt.

    Lehrkräfteschulung: Es werden 1 – 3 Lehrkräfte und/oder pädagogische Fachkräfte der Schule in einer zweitägigen Fortbildung mittels Multiplikator*innenansatz geschult.

    Peerausbildung: Es werden Schüler*innen der 9. bis 11. Jahrgangsstufe von qualifizierten Fachkräften von Condrobs e.V. in jeweils vier Tutorien ausgebildet. 

    Elternabend: Es wird ein Elternabend für alle erziehungsberechtigten Personen deren Kinder/ Jugendliche am Projekt teilgenommen haben von einer qualifizierten Fachkraft von Condrobs e.V. gemeinsam mit den Peers durchgeführt.

    Inhalte von Netzgänger 3.0

    Thematisch ist das Projekt Netzgänger 3.0 in vier Tutorien (Themenschwerpunkte) aufgeteilt. Diese bauen inhaltlich aufeinander auf. Methodisch setzt Netzgänger 3.0 auf interaktive, lebensweltorientierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der modernen Mediennutzung. Im Vordergrund steht neben der Aufklärung die aktive Lebens- und Medienkompetenzförderung.

    • Cybermobbing: Prävention und Handlungsstrategien (für Betroffene und Beteiligte)
    • Virtuelle Spielwelten: Suchtprävention und gesunde Nutzung
    • Smart im Netz: Risikoarme Internetznutzung für Kinder und Jugendliche
    • Soziale Netzwerke: Kommunikation im Internet
    Voraussetzung zur Teilnahme an Netzgänger 3.0

    Grundsätzlich können bayernweit alle Realschulen und Gymnasien, sowie Gesamtschulen, Waldorfschulen und Montessori-Schulen am Projekt teilnehmen.

    Teilnehmende Schulen müssen das Projekt nach der Peerschulung zeitnah umsetzen.

    Das Projekt erfordert räumliche, personelle und zeitliche Ressourcen.

    Durchführungsfahrplan
    1. Kontaktformular ausfüllen
    2. Persönliches Gespräch (Wir melden uns bei Ihnen)
    3. Anmeldeformular mit Terminwahl
    4. Vertragsabschluss
    5. Vorbereitung der Peer- und Lehrkräfteschulung (Auswahl der Peers und Fachkräfte) in München
    6. Peer- und Lehrkräfteschulung (zweitägige Lehrkräfte- und eintägige Peerschulung)
    7. Planung und Organisation an der Schule
    8. Umsetzung des Projektes in der 5. oder 6. Jahrgangsstufe
    9. Elternabend
    10. Evaluation

    Kontaktieren Sie uns!

  • Information und Kommunikation haben sich im Alltag Jugendlicher und junger Erwachsener in weitere öffentliche Räume, nämlich Social-Media-Plattformen und über Messenger, etabliert.

    Das Projekt „Digitale Streetwork im Bereich Sucht“ stellt ein internetbasiertes, aufsuchendes und leicht zugängliches Beratungs- und Unterstützungsangebot für junge konsumierende Menschen dar. Dadurch können auch diese erreicht werden, die kaum Zugang zu analogen Beratungsangeboten haben.

    Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt das von Condrobs e.V. gemeinsam mit ANAD Versorgungszentrum Essstörungen des AWO Bezirkverband Oberbayern e.V. (ehemalig ANAD e.V.), der Drogenhilfe Schwaben gGmBH, mudra e.V., mindzone und der Landesstelle für Glücksspielsucht umgesetzt wird.

    Durch eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten schaffen die verschiedenen Akteur*innen von DigiStreet einen leichten Zugang zu Beratung und Unterstützung für junge Menschen.

    Aktuelles aus dem Projekt findet sich auf den Instagramseiten der Träger:

    1. Platz - 9. IBK Preis für Gesundheitsförderung und Prävention 2026

    Wie funktioniert das?

    Die Streetworker*innen suchen aktiv Chaträume und Foren auf, informieren sich über neue Trends und nutzen die Vielfalt der Plattformen. Dort sprechen sie mit den Jugendlichen z.B. über Themen wie Sucht und Konsum, Wohnen/Unterkunft, Schule/Ausbildung, Geld/Schulden, Familie, Gewalt, Sexualität und Krankheit. Durch die regelmäßigen Einsätze schaffen sie in diesen Räumen Bekanntheit und Vertrauen.

    Das Angebot setzt die Prinzipien der Niederschwelligkeit, Lebensweltorientierung, Vertrauen, Transparenz, geschlechtergerechtem Arbeiten, Verbindlichkeit und Freiwilligkeit sowie Parteilichkeit und Akzeptanz der Zielgruppe um.

    Auf dieser Basis kann auch im geschützten, anonymen und datensicheren Condrobs-Chatbereich informiert, beraten und in spezifischere Institutionen und weiterführende Hilfen vermittelt werden. Zudem kann jederzeit über den Live Chat niedrigschwellig eine Beratung angeboten und durchgeführt werden.

  • Digitale Medien gehören zum Alltag. Für manche Menschen wird daraus eine Belastung: Das Zocken nimmt überhand, das Handy lässt sich kaum noch weglegen, und Schule, Arbeit oder Beziehungen leiden.

    Condrobs berät Jugendliche, Erwachsene und Eltern bei problematischem Medienkonsum, vertraulich, auf Wunsch anonym und kostenfrei.

    Hilfe und Beratung für Jugendliche

    Du machst dir Sorgen um dein eigenes Nutzungsverhalten oder um das von Freund*innen oder Familie?

    Die Jugendsuchtberatung von Condrobs unterstützt dich bei Themen wie Gaming, Social Media, Streaming und Online-Käufen. Sie richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene von etwa 10 bis 21 Jahren.

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts. Nach einem ersten Klärungsgespräch zeigt sich, was weiterhilft: ein einzelnes Gespräch, regelmäßige Beratung oder die Vermittlung an eine andere Anlaufstelle.

    Außerhalb der Jugendsuchtberatungen in München beraten dich auch die Suchtberatungsstellen von Condrobs.

    Wenn du lieber erstmal online schreiben möchtest: Die Digitale Streetwork bietet anonyme Beratung per Chat.

    Hilfe und Beratung für Erwachsene

    Wenn die eigene Mediennutzung zur Belastung wird, unterstützen die Suchtberatungsstellen von Condrobs bei der Einschätzung der Situation und bei der Suche nach passenden Hilfen. Alle Suchtberatungsstellen beraten Menschen mit problematischem Medienkonsum und Medienabhängigkeit. Je nach Bedarf vermittelt Condrobs in weiterführende Hilfen.

    Besonderes Angebot: In der Suchtberatungsstelle Pasing gibt es zusätzlich eine spezialisierte Beratung bei Medienabhängigkeit und, bei entsprechender Indikation, eine ambulante Rehabilitation. Dort läuft auch ScreenControl, ein kostenloses Gruppenprogramm für Volljährige mit zehn Sitzungen. Ziel sind ein selbstbestimmter Medienkonsum und mehr Lebenszufriedenheit.

    Häufige Fragen rund um Mediennutzung und problematischer Medienkonsum

    Wann sollte bzw. wo kann man sich Hilfe holen?
    • Wenn der Medienkonsum das tägliche Leben beeinträchtigt, z. B. Arbeit, Schule, soziale Beziehungen oder Gesundheit.
    • Wenn Sie merken, dass Sie ohne digitale Medien unruhig oder gereizt werden.
    • Wenn Sie wiederholt versuchen, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht schaffen.

    Betroffene dürfen sich gerne an die Beratungsstellen von Condrobs wenden. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

    Bin ich abhängig?
    • Verbringen Sie mehr Zeit online, als Sie wollen?
    • Fühlen Sie sich unruhig oder gereizt, wenn Sie Ihr Handy nicht nutzen können?
    • Vernachlässigen Sie wichtige Dinge?
    • Haben Sie schon mal versucht, Ihre Bildschirmzeit zu reduzieren, aber es nicht geschafft?

    Das sind wichtige Warnsignale. Lassen Sie sich beraten, wenn Sie unsicher sind.

    Welche körperlichen Beschwerden können durch exzessiven Medienkonsum entstehen?
    • Augenbelastung und trockene Augen durch langes Starren auf Bildschirme.
    • Kopfschmerzen durch übermäßige Bildschirmzeit oder schlechte Haltung.
    • Haltungsschäden und Verspannungen durch falsche Sitzposition oder ständiges Handyhalten.
    • Schlafstörungen durch blaues Licht von Bildschirmen, besonders vor dem Schlafengehen.
    Wussten Sie, dass exzessiver Medienkonsum Ihre Aufmerksamkeitsspanne verkürzen kann?

    Studien zeigen, dass häufige Ablenkungen durch digitale Medien es schwieriger machen, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ein bewusster, strukturierter Umgang mit Medien kann helfen, die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder wieder aufzubauen.

    Welche Strategien gibt es, um weniger Zeit am Handy zu verbringen?
    • Apps zur Begrenzung der Bildschirmzeit nutzen.
    • Bewusste Offline-Zeiten einplanen, z. B. beim Essen oder vor dem Schlafengehen.
    • Digitale Fastenzeiten ausprobieren, z. B. einen medienfreien Tag pro Woche.
    • Bewusst hinterfragen, warum Medien genutzt werden: Langeweile, Stress oder ein echtes Bedürfnis nach Information?
    • Alternative Freizeitbeschäftigungen entwickeln, die Freude bereiten.
    Was passiert im Gehirn, wenn ich Likes oder Nachrichten bekomme?

    Das Belohnungszentrum wird durch die Ausschüttung von Dopamin aktiviert. Dadurch entsteht ein kurzfristiges Glücksgefühl, das zur Gewohnheit und in manchen Fällen zur Abhängigkeit führen kann.

    Haben Sie schon einmal Social Media genutzt und sich danach schlechter gefühlt als vorher? Warum?

    Oft liegt es an Vergleichen mit anderen, unrealistischen Idealen oder negativen Nachrichten. Viele Inhalte auf Social Media sind stark inszeniert und spiegeln nicht die Realität wider. Ein achtsamer Konsum und das bewusste Folgen von inspirierenden, positiven Inhalten können helfen, negativen Einflüssen entgegenzuwirken.

    Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner, eine Freundin oder ein Freund zu viel am Handy ist?

    Angehörige dürfen sich ebenfalls an Condrobs wenden. Beraten werden Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Die Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht nach § 213 StGB, eine anonyme Beratung ist möglich. Es entstehen keine Kosten, Spenden zur Unterstützung der Arbeit sind willkommen.

    Das könnte Sie auch interessieren

  • Zieh ein und schaff den Sprung ins Leben!

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben. In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

    Das Angebot

    Gerade läuft es nicht so rund, aber du hast noch viel vor? Vielleicht kämpfst du mit Drogen oder Sucht, es gibt Stress zu Hause und du hast gerade keinen Platz zum Leben, oder du willst deinem Alltag, deiner Schule oder Ausbildung wieder mehr Struktur geben.

    In der stationären Kinder- und Jugendhilfe von Condrobs ziehst du ein, lebst mit anderen zusammen und findest in deinem neuen Zuhause genau die Hilfe, die du brauchst.

  • Wie funktioniert es?

    Das Betreute Wohnen bietet Hilfebedürftigen neue Perspektiven von der eigenen Wohnung aus. Zusammen mit einer festen Bezugsperson wird ein individueller Plan für ein unabhängiges Leben entwickelt. In den therapeutischen Wohngemeinschaften dagegen leben die Bewohner*innen mit Gleichgesinnten zusammen.

    Gemeinsam mit den Betreuer*innen lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Für die ersten Schritte aus der Abhängigkeit. Das macht die WG zu einer Alternative für die Rehabilitation oder einer guten Anschlussmöglichkeit an eine derartige Therapie. Besonders Frauen* und ältere Menschen ab 40 finden hier spezielle Angebote.

    Spezielle Angebote

    Welches Ziel ist das passende?

    In der modernen Suchtbehandlung gibt es unterschiedliche Zielrichtungen – je nach individueller Situation. Viele Angebote sind klassisch auf Abstinenz ausgerichtet. Daneben haben sich in der niedrigschwelligen Drogenhilfe zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung des Konsums

    Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung sind gleichwertig. Welches Ziel jeweils passt, hängt von der individuellen Situation ab – oft auch unterschiedlich, je nachdem, um welche Substanz es geht. Condrobs unterstützt dabei, gemeinsam den passenden Weg zu finden.

  • Wie funktioniert es?

    Das Betreute Wohnen bietet Hilfebedürftigen neue Perspektiven von der eigenen Wohnung aus. Zusammen mit einer festen Bezugsperson wird ein individueller Plan für ein unabhängiges Leben entwickelt. In den therapeutischen Wohngemeinschaften dagegen leben die Bewohner*innen mit Gleichgesinnten zusammen.

    Gemeinsam mit den Betreuer*innen lernen sie Verantwortung zu übernehmen. Für die ersten Schritte aus der Abhängigkeit. Das macht die WG zu einer Alternative für die Rehabilitation oder einer guten Anschlussmöglichkeit an eine derartige Therapie. Besonders Frauen* und ältere Menschen ab 40 finden hier spezielle Angebote.

    Spezielle Angebote im Bereich Betreutes Wohnen

    Welches Ziel ist das passende?

    In der modernen Suchtbehandlung gibt es unterschiedliche Zielrichtungen – je nach individueller Situation. Viele Angebote sind klassisch auf Abstinenz ausgerichtet. Daneben haben sich in der niedrigschwelligen Drogenhilfe zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung des Konsums

    Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung sind gleichwertig. Welches Ziel jeweils passt, hängt von der individuellen Situation ab – oft auch unterschiedlich, je nachdem, um welche Substanz es geht. Condrobs unterstützt dabei, gemeinsam den passenden Weg zu finden.

  • Worauf Sie achten können

    Ihr Kind wirkt distanzierter, verbringt viel Zeit allein oder am Handy, und Sie fragen sich: Ist das einfach eine Phase oder sollte ich genauer hinschauen? Dieses Gefühl ernst zu nehmen ist der erste, wichtige Schritt. Sie müssen nicht warten, bis aus einer Sorge ein echtes Problem geworden ist.

    Die folgenden Signale ersetzen keine Diagnose. Sie sollen Ihnen bei der Einschätzung helfen, wann ein offenes Gespräch – mit Ihrem Kind oder erstmal nur mit uns – sinnvoll sein könnte.

    Warnsignale erkennen

    Bei Alkohol, Drogen oder Medikamenten

    • Ihr Kind zieht sich zunehmend von der Familie oder langjährigen Freund*innen zurück und wechselt plötzlich den Freundeskreis
    • Schulleistungen oder Interessen, die vorher wichtig waren, lassen spürbar nach
    • Geld oder Wertgegenstände verschwinden ohne Erklärung oder es wird auffällig oft nach Geld gefragt
    • Stimmungsschwankungen wirken stärker oder unberechenbarer als üblich
    • Körperliche Anzeichen wie gerötete Augen, ein ungewöhnlicher Geruch, verändertes Ess- oder Schlafverhalten

    Bei Medien, Gaming oder Social Media

    • Bildschirmzeit lässt sich kaum noch begrenzen, Versuche, sie zu reduzieren, scheitern wiederholt
    • Ihr Kind wirkt unruhig, gereizt oder aggressiv, sobald das Gerät weggenommen wird oder die Internetzeit vorbei ist
    • Verabredungen mit Freund*innen, Sport oder Hobbys treten zunehmend hinter die Online-Zeit zurück
    • Schlaf verschiebt sich deutlich nach hinten, weil nachts noch online gespielt oder gescrollt wird

    Bei Glücksspiel oder Wetten

    • Ihr Kind spricht häufig über Wetten, Gewinne oder Verluste, auch ungefragt
    • Es gibt unklare Geldbewegungen, geliehenes Geld oder plötzliche finanzielle Engpässe ohne erkennbaren Grund
    • Rund um Online-Aktivitäten wird es heimlich: gelöschter Browserverlauf, Apps, die schnell weggeklickt werden

    Präventionsangebote für Eltern

    Warten Sie nicht ab, bis etwas passiert. Bei Elternabenden, in der Beratung und in unseren Fortbildungen bekommen Sie schon vorher Orientierung und konkrete Hinweise für den Alltag.

    Fragen und Antworten zur Prävention

    Ich habe nur ein ungutes Gefühl, aber nichts Konkretes. Kann ich trotzdem mit Ihnen sprechen?

    Ja, auf jeden Fall. Sie müssen kein akutes Problem benennen können, um sich Rat zu holen. Ein ungutes Gefühl reicht als Anlass völlig aus.

    Mein Kind weiß nichts davon, dass ich mich beraten lasse. Ist das ein Problem?

    Nein. Sie können sich informieren und beraten lassen, ohne dass Ihr Kind davon erfährt. Wie und ob Sie das Thema später ansprechen, entscheiden Sie.

    Gibt es Elternabende oder Veranstaltungen, zu denen ich einfach kommen kann?

    Ja. Wir bieten regelmäßig Elternabende und Präventionsveranstaltungen an Schulen und Bildungseinrichtungen an. Details finden Sie bei unseren Präventionsangeboten oben.

  • Sie müssen nicht sofort die Lösung haben

    Sie spüren, dass bei Ihrem Kind etwas nicht stimmt – aber Sie wissen nicht genau, was, und noch weniger, was Sie tun sollen. Das ist ein völlig normaler Ausgangspunkt. Sie müssen kein fertiges Problem mitbringen und keine Lösung parat haben, um sich Rat zu holen.

    Manchmal reicht schon ein erstes Gespräch, um wieder klarer zu sehen – für Sie und für die ganze Familie.

    So unterstützen wir Familien

    Ambulante Erziehungshilfe (AEH)

    Schnelle, unkomplizierte Hilfe für die ganze Familie – bei aktuellen Problemen oder Konflikten, die sich schon länger aufgebaut haben.

    Mehr zur AEH

    Elternberatung im Familienzentrum

    Offen für alle Fragen des Familienalltags, ohne Anmeldung, ohne Hürden – auch für ein einzelnes Gespräch, ohne dass gleich ein Fall daraus wird.

    Zu den Familienzentren

    Wenn eher Ihr Kind selbst Ansprache braucht

    Manchmal ist es leichter für ein Kind oder einen Jugendlichen, mit jemand anderem zu sprechen als mit den eigenen Eltern – das ist normal und kein Zeichen, dass etwas bei Ihnen schiefläuft. Dafür gibt es eigene, niedrigschwellige Anlaufstellen:

    Offene Jugendtreffs

    Einfach vorbeikommen, ohne Anmeldung

    Jugendtreffs und Jugendcafés

    Schulsozialarbeit

    Wenn’s in der Schule gerade nicht rundläuft.

    Schulsozialarbeit

    Fragen und Antworten für Eltern

    Muss ich mein Kind zum ersten Gespräch mitbringen?

    Nein. Sie können zunächst allein Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen. Gemeinsam schauen wir dann, ob und wann es sinnvoll ist, Ihr Kind mit einzubeziehen.

    Was ist der Unterschied zwischen AEH und Elternberatung?

    Elternberatung eignet sich gut für ein erstes Gespräch – auch einmalig, ohne dass daraus automatisch mehr wird. Die Ambulante Erziehungshilfe (AEH) ist eine engmaschigere Begleitung über einen längeren Zeitraum, wenn die Situation komplexer ist oder schon länger andauert. Welcher Weg passt, lässt sich am besten im Gespräch klären.

    Mein Kind will nicht mit mir reden – was kann ich trotzdem tun?

    Sie können sich unabhängig davon beraten lassen, ob Ihr Kind gerade offen für ein Gespräch ist. Gleichzeitig gibt es niedrigschwellige Anlaufstellen wie Jugendtreffs oder Schulsozialarbeit, bei denen Ihr Kind vielleicht eher bereit ist, sich jemand anderem zu öffnen.

  • Beschäftigungsbetriebe und -projekte

    Ein entscheidender Schritt auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben ist die Möglichkeit, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen. Genau das bietet Condrobs all jenen, die nach einer herausfordernden Lebensphase den Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen.

    Wir bieten Beschäftigung im Recyclingbetrieb ConJob, in unseren Kontaktläden, im Gastronomiebetrieb VIVA CLARA sowie im Condrobs Spendenladen – in Bereichen wie Elektrorecycling, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung, Datenlöschung, Hauswirtschaft, Reinigung, Verwaltung, Küche, Service und Verkauf.

    Wir bieten:

    • Einen geschützten Rahmen, um Schritt für Schritt neue Perspektiven zu erarbeiten
    • Ein herzliches, offenes, multikulturelles Team
    • Sozialpädagogische Begleitung und Hilfe bei privaten und beruflichen Problemen
    • Anleitung durch erfahrene Arbeitsanleiter*innen
    • Interessante und vielfältige Aufgaben

    Wir freuen uns auf deine Anfrage!

    Wo du arbeiten kannst

    ConJob

    Elektrorecycling, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung, Lager und Logistik

    Zu ConJob
    Viva Clara

    Küche, Bistro, Spülküche, Reinigung und Wäsche

    Zu VIVA CLARA
    Kontaktläden

    Reinigung, Essenszubereitung, Service, Einkaufstätigkeiten

    Zu den Kontaktläden
    Spendenladen

    Verkauf, Kund*innenkontakt, Onlinehandel, Kleiderkammer

    Zum Spendenladen

    Zielgruppe und Beschäftigungsformen

    Wir bieten Leistungsempfänger*innen nach SGB II und XII (Langzeitarbeitslose, Erwerbsgeminderte) Beschäftigungsangebote, je nach Fördervoraussetzungen und Verfügbarkeit:

    AGH SGB II (§ 16d SGB II)

    Arbeitsgelegenheit nach § 16d SGB II, 15–30 Wochenstunden.

    Einsatzmöglichkeiten:

    • ConJob: Elektrorecycling, Lager und Logistik, Hauswirtschaft und Reinigung, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung und Datenlöschung, Verwaltung
    • VIVA CLARA: Küche, Bistro, Spülküche, Reinigung und Wäsche
    • Kontaktläden (limit, off, Pedro): Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei der Essenszubereitung, Mithilfe im Service, Einkaufstätigkeiten
    • Spendenladen: Kund*innenkontakt, Verkaufstätigkeiten, Internetrecherche zu Spenden, Waren in den Onlinehandel einstellen, Kleiderkammer sortieren, Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei Spendenabholungen

    Kontaktaufnahme direkt über die Ansprechpartner*innen der Betriebe.

    3. Arbeitsmarkt

    Beschäftigung über Soziale Hilfen (14,99 Wochenstunden) oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (39 Wochenstunden, Mindestlohn). Fördervoraussetzungen werden bei Anfrage individuell geprüft.

    Einsatzmöglichkeiten:

    • ConJob: Elektrorecycling, Lager und Logistik, Hauswirtschaft und Reinigung, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung und Datenlöschung, Verwaltung
    • VIVA CLARA: Küche, Bistro, Spülküche, Reinigung und Wäsche
    • Kontaktläden (limit, off, Pedro): Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei der Essenszubereitung, Mithilfe im Service, Einkaufstätigkeiten
    • Spendenladen: Kund*innenkontakt, Verkaufstätigkeiten, Internetrecherche zu Spenden, Waren in den Onlinehandel einstellen, Kleiderkammer sortieren, Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei Spendenabholungen

    Kontaktaufnahme direkt über die Ansprechpartner*innen der Betriebe.

    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (§ 16i oder § 16e SGB II)

    Beschäftigung über Soziale Hilfen (14,99 Wochenstunden) oder sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (39 Wochenstunden, Mindestlohn). Fördervoraussetzungen werden bei Anfrage individuell geprüft.

    Einsatzmöglichkeiten:

    • ConJob: Elektrorecycling, Lager und Logistik, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung und Datenlöschung
    • VIVA CLARA: Küche, Bistro

    Kontaktaufnahme direkt über die Ansprechpartner*innen der Betriebe.

    Zuverdienst (SGB XII)

    Beschäftigungsmaßnahme zur Aktivierung und Stabilisierung. Voraussetzung: Bezug von Leistungen nach SGB XII oder Erwerbsminderungsrente plus Schwerbehindertenausweis oder ärztliches Attest (seelische Erkrankung). Bis zu 14,99 Stunden pro Woche, Motivationsprämie: 2,90 € pro Stunde.

    Einsatzmöglichkeiten:

    • ConJob: Elektrorecycling, Lager und Logistik, Hauswirtschaft und Reinigung, Onlinehandel, IT-Prüfung, Datenträgervernichtung und Datenlöschung, Verwaltung
    • VIVA CLARA: Küche, Bistro, Spülküche, Reinigung und Wäsche, Verwaltung
    • Kontaktladen limit: Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei der Essenszubereitung, Mithilfe im Service, Einkaufstätigkeiten
    • Spendenladen: Kund*innenkontakt, Verkaufstätigkeiten, Internetrecherche zu Spenden, Waren in den Onlinehandel einstellen, Kleiderkammer sortieren, Reinigungsarbeiten, Mithilfe bei Spendenabholungen

    Kontaktaufnahme über ConJob (sozialbetrieb.conjob@condrobs.de oder 089 74983 30).

    Ausbildung / Umschulung
    • ConJob: Ausbildung/Umschulung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Büromanagement, Umwelttechnolog*in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
    • VIVA CLARA: Ausbildung/Umschulung zur Köchin oder Fachpraktikerin Küche

    Bewerbung direkt über die Betriebe (conjob@condrobs.de bzw. vivaclara@condrobs.de).

    Sonstige Beschäftigungsmöglichkeiten

    Ehrenamtliche Aufwandsentschädigung für Leistungsempfänger*innen im SGB II oder SGB XII, Sozialstunden, Praktika.

    Möglich bei: Kontaktläden (limit, off, Pedro), Spendenladen, ConJob, VIVA CLARA. Kontaktaufnahme direkt über die Ansprechpartner*innen der Betriebe.

    Die Projekte werden durch das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. Weitere Informationen unter www.muenchen.de/mbq.

    Mit freundlicher Unterstützung von:

  • Unsere Angebote

    Sie haben gerade keine Wohnung? Dann sind Sie bei uns richtig.

    Bei Condrobs finden Sie einen sicheren Ort für den Tag. Sie bekommen kurzfristig einen Schlafplatz, wenn Sie heute Nacht einen brauchen. Und wir begleiten Sie auf dem Weg in ein eigenes Zuhause.

    Wohnungslosigkeit bringt oft mehr mit sich als die fehlende Wohnung: Unsicherheit, Isolation, den Verlust von Job und Umfeld. Wir wissen das. Für uns zählt, was Sie brauchen und was für Sie möglich ist, egal wie Ihre Situation gerade aussieht.

    In akuter Gefahr?
    Hilfe ist sofort erreichbar.

    Polizei: 110 · Notruf: 112

    Krisendienst Bayern:
    0800 655 3000

  • So helfen wir

    Du hast deine Heimat wegen Krieg oder Verfolgung verlassen. Das ist ein sehr großer Schritt. Du hast vieles zurückgelassen und musst in einem fremden Land neu anfangen.

    Auf deinem Weg hierher hast du wahrscheinlich schwierige Dinge erlebt. Vielleicht hast du Menschen verloren, die dir wichtig waren. Jetzt geht es darum, dass du ankommst. Eine neue Sprache lernen, dich im Asyl- und Migrationssystem zurechtfinden, ein neues Leben beginnen.

    Wir bei Condrobs helfen dir dabei. Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und junge Erwachsene gibt es bei uns eine Unterkunft und feste Ansprechpersonen. Wir beraten dich zu Ämtern und Alltag, und wir bieten jungen geflüchteten Müttern einen sicheren Platz zum Leben.

    Migrationsberatung

    Unsere Migrationsberatungsstelle in München hilft dir. Die Hilfe ist kostenlos. Die Hilfe ist freiwillig. Wir helfen dir mit der Sprache. Wir helfen dir bei der Arbeit. Wir helfen dir im Alltag, zum Beispiel bei einer Wohnung oder bei Ämtern.

    Mehr dazu
    Clearingstelle Gesundheit

    Hast du keine Krankenversicherung? Weißt du nicht, ob du versichert bist? Dann komm zur Clearingstelle Gesundheit. Wir erklären dir das Gesundheitssystem. Wir finden gemeinsam heraus, wie du versichert werden kannst.

    Mehr dazu
    Wohnen und Lernen

    Gehst du in eine Schule oder machst du eine Ausbildung? Dann bekommst du bei uns eine Wohnung. Es gibt Menschen, die dich begleiten. Das gilt für junge Menschen aus jedem Land. Unsere Puerto-Einrichtungen und unser Integrationsprojekt in München helfen dir dabei.

    Mehr dazu
    Schutz für geflüchtete Frauen*

    Im Mutter-Kind-Haus wohnst du mit deinem Kind. Andere Mütter wohnen auch dort. Unsere Mitarbeitenden helfen dir jeden Tag. In der Unterkunft für geflüchtete Frauen* bist du sicher vor Gewalt. Du hast deinen eigenen Rückzugsort. Du bekommst jeden Tag Hilfe im Alltag.

    Mehr dazu

    Unsere Haltung

    Die GEAS-Reform und die verstärkte „Rückkehroffensive“ sehen wir mit großer Sorge. Beide erschweren Integration, gerade auch für Menschen, die längst gut eingebunden sind, die arbeiten, eine Ausbildung machen, sich ein Leben aufgebaut haben. Die Folge ist neue Unsicherheit und Isolation.

    Wir sagen klar, was es stattdessen braucht: verlässliche Sprachförderung, frühen Zugang zum Arbeitsmarkt, kleine statt große Sammelunterkünfte und eine soziale Infrastruktur, auf die sich alle Menschen verlassen können.
    – Für Fachkräfte/Institutionen

    Unsere Einrichtungen für zugewanderte Menschen

    🔍

    Mit dem Laden der Karte werden Daten, zum Beispiel Ihre IP-Adresse, an OpenStreetMap übertragen. Datenschutz

  • Hinschauen, aufklären, Augen öffnen

    Wir leben Vielfalt

    Für eine vielfältige, bunte und inklusive Gesellschaft – ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Mit der Einführung des Gender-Sternchens und der LGBTIQ*-Regenbogenflagge setzt Condrobs schon seit Jahren ein Zeichen für die Akzeptanz und Wertschätzung der Vielfalt von Geschlecht.

    Condrobs verwendet die Progress-Flagge und möchte damit sowohl für alle Menschen, die unsere Hilfsangebote nutzen, als auch für Kolleg*innen unabhängig von ihrer binären oder non-binären Geschlechtsidentität sichtbarer werden.

    Condrobs hat außerdem die Charta der Vielfalt unterzeichnet und bekennt sich zu deren Ziel, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Identität und sozialer Herkunft.

    Wir sind hier. Und wir sind queer.

    Wir&Queer – Anlauf- und Beratungsstelle in Garmisch-Partenkirchen

    Auch im tiefsten Oberbayern. Im ländlichen Raum brauchen Menschen besonders viel Mut, um die eigene Diversität zu akzeptieren und damit einhergehende Herausforderungen zu überwinden.

    Mit der LGBTIQ*-Anlauf- und Beratungsstelle Wir&Queer in Garmisch-Partenkirchen steht eine niedrigschwellige Einrichtung für alle Personen aus dem bunten Spektrum sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zur Verfügung – und für ihr Umfeld. Zur Beratung, Unterstützung, Vernetzung und Vermittlung. Anonym und kostenlos.

    Bist du lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, non-binär, fluid oder queer? Noch auf der Suche nach deiner sexuellen oder geschlechtlichen Identität? Oder brauchst du einfach jemanden zum Reden? Dann bist du hier richtig.

    Nicht nur bei Wir&Queer

    Queer-freundliche Hilfe bei Condrobs

    Vielfalt ist bei Condrobs kein Angebot unter vielen, sondern eine Grundhaltung, die in alle unsere Einrichtungen hineinwirkt. Ob Suchtberatung, betreutes Wohnen, Jugendhilfe oder Familienzentren: Bei uns bist du willkommen, unabhängig von deiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität – auch dort, wo es keine spezialisierte LGBTIQ*-Anlaufstelle gibt.

    Das bedeutet konkret: Unsere Mitarbeitenden werden zu geschlechtersensibler Sprache und einer diskriminierungsfreien Beratungspraxis geschult. Formulare und Erhebungsbögen berücksichtigen non-binäre Geschlechtsidentitäten. Und wenn eine Fachstelle wie Wir&Queer für dein Anliegen die passendere Anlaufstelle ist, vermitteln unsere Beratungsstellen dich gerne dorthin.

  • Wir sind für Sie da

    Sie suchen einen sicheren Ort, Menschen, die zuhören und Ihre Situation verstehen, und Unterstützung beim Neuanfang? Genau das finden Sie bei Condrobs, in Angeboten, die seit vielen Jahren speziell für Frauen* gemacht sind.

    Gemeinsam mit unseren professionellen Frauen*-Teams und anderen Frauen* mit ähnlichen Erfahrungen planen Sie Ihre Zukunft und bauen Vertrauen in Ihre eigenen Stärken und zu den Menschen um Sie herum auf.

    Ob Sie Hilfe bei einer Sucht nach Alkohol oder Drogen brauchen, als junge Mutter Unterstützung suchen oder allein nach Deutschland geflüchtet sind: Wir sind für Sie da. Auch dann, wenn Sie Gewalt, Unterdrückung oder eine traumatische Erfahrung erlebt haben.

    In akuter Gefahr? Hilfe ist sofort erreichbar.

    Polizei: 110 · Notruf: 112

    Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen*:
    116 016
    (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr)
    www.hilfetelefon.de

    Krisendienst Bayern:
    0800 655 3000

    Weil Frauen* füreinander einstehen

    Prima Donna

    Frauen*spezifische Suchthilfe, Wohn- und Betreuungsangebote

    Mehr dazu
    Frauen*haus München

    Geschützter Wohnraum für Frauen*, die Gewalt erlebt haben

    Mehr dazu
    Unterkunft für geflüchtete Frauen*

    Schutz und Betreuung für geflüchtete Frauen* mit Kindern

    Mehr dazu
    Familienzentren

    Treffpunkt, Beratung und Unterstützung für Familien, auch bei Gewalterfahrungen

    Mehr dazu
    Mutter-Kind-Haus

    Wohnplatz für werdende und junge Mütter in schwierigen Situationen

    Mehr dazu
    Viva Clara

    Beschäftigungsprojekt für Frauen* mit sozialpädagogischer Begleitung nach Krisen oder Gewalterfahrungen

    Mehr dazu

    Gewalt erkennen und Hilfe holen

    Gewalt hat viele Gesichter:von Grenzverletzungen bis zu offener Gewalt.

    Mehr dazu
  • Bei uns sind alle willkommen, so wie sie sind, egal ob gerade clean oder nicht. Persönliche Daten braucht es dafür nicht.

    Neue Kontakte knüpfen, den Tag strukturieren, ein warmes Mittagessen bekommen, kostenlos duschen und Wäsche waschen, den Computer nutzen, kreativ sein oder bei Gruppenangeboten mitmachen: All das ist hier möglich.

    Wer reden möchte, kann Einzelgespräche mit unserem Fachpersonal führen, über neue Perspektiven genauso wie über den eigenen Umgang mit Substanzen.

    Für alles, was dich beschäftigt, findest du hier ein offenes Ohr.

    Ein Ort…

    • … für respektvolle Begegnung
    • … zum Mitgestalten
    • … zum Wohlfühlen
    • … um neue Hobbys zu entdecken
    • … wie ein zweites Wohnzimmer

    Für wen?

    Für alle Menschen mit einer Suchterkrankung, für ihre Angehörigen und für alle, die sich Begegnung wünschen, unabhängig von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, von Alter, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung.

  • Ob Sie Ihren Konsum beenden wollen oder nicht, ist Ihre Entscheidung. Unabhängig davon lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren, etwa die Übertragung von Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis.

    Genau darum geht es bei Safer Use: Ihren Substanzgebrauch so risikoarm wie möglich zu gestalten. Die wichtigsten Regeln dafür sind schnell erklärt und im Alltag gut umzusetzen.

    Die wichtigsten Safer-Use-Regeln

    • Eigene, sterile Nadel und Spritze für jede Injektion, nie mehrfach benutzen
    • Eigene Konsumutensilien nutzen (Löffel, Filter, Feuerzeug, Abbinder), auch beim Sniefen und Rauchen
    • Nur medizinische Kochsalzlösung zum Aufkochen, kein Leitungswasser
    • Naloxon-Nasenspray kann bei einer Opioid-Überdosierung Leben retten

    Naloxontrainings

    WAS IST NALOXON?
    • Gegenmittel bei Opiatüberdosierung
    • Wenig Nebenwirkungen
    INHALT UND ABLAUF ERSTE-HILFE-TRAINING
    • Anzeichen einer Opiatüberdosis
    • Tätigen des Notrufs
    • Erste Hilfe im Drogennotfall
    • Kontrolle der Vitalfunktionen
    • Beatmen und Wiederbelebung
    • Vor- und Nachteile der Naloxon-Gabe
    • Verabreichen von Naloxon (nasal)
    • Nach dem Training erhalten Sie ein Naloxon-Notfall-Kit.

    Termine

    26.Nov2026

    Naloxontraining – Kontaktladen limit

    Naloxontraining•15:00 – 16:00 Uhr•Kontaktladen limit•Emanuelstraße 16•80796 München

    Kostenlos für Opiatkonsument*innen und Substituierte. Nach dem Training erhältst Du Dein persönliches Naloxon-Notfall-Kit.

    Sterile Konsumutensilien, Infomaterial, Beratung und Naloxon-Trainings gibt es in unseren Kontaktläden in München, Würzburg und Ingolstadt sowie in unseren Suchtberatungsstellen in München. In München und Nürnberg stehen zusätzlich Präventionsautomaten rund um die Uhr zur Verfügung.

    Weiterführende Informationen

  • Wenn Sie substituiert werden, hängt viel davon ab, wie stabil Ihr Alltag drumherum ist. Genau dort setzen unsere Angebote an: ambulant in Ihrer gewohnten Umgebung oder mit einem festen Wohnplatz.

    Psychosoziale Begleitung

    Die Psychosoziale Begleitung ist der ambulante Teil unserer Hilfsangebote für Substituierte. Dazu gehören zum Beispiel die soziale Einzelfallhilfe sowie Gruppen- und Einzelangebote zur Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum (KISS). Mehr Informationen dazu erhalten Sie direkt bei den Suchtberatungsstellen.

    Suprima Betreutes Einzelwohnen

    Wenn ein WG-Leben für Sie nicht passt, gibt es seit über zehn Jahren das Suprima Betreute Einzelwohnen. Hier bleiben Sie in Ihrer eigenen Wohnung und arbeiten mit Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen auf eine stabile Substitution hin, oder auf ein Leben ganz ohne Suchtmittel.

    Suprima Nachsorge, Wohnheim und WG

    Seit über fünfzehn Jahren finden substituierte und rückfallgefährdete Menschen in München im Rahmen der Suprima Nachsorge Unterstützung für ein selbstständiges Leben.

    Das Suprima Wohnheim und die Suprima WG in München bieten Ihnen Einzel- und Gruppengespräche, bei Bedarf Krisenintervention und Rückfallarbeit, vor allem aber eine klare Aussicht auf einen geregelten, selbstbestimmten Alltag.

    Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft für substituierte Frauen*

    In der intensiv betreuten sozialtherapeutischen WG mit Einzelzimmern begleitet Prima Donna substituierte Frauen*, die ihren Beikonsum kontrollieren oder reduzieren möchten. In einem frauen*sensiblen Schutzraum ohne Gewalt unterstützt Prima Donna bis zu 4 substituierte Frauen* dabei, ihr tägliches Leben zu meistern und neue Perspektiven zu entwickeln.

  • Egal ob du dich einfach nur informieren willst oder ein konkretes Thema hast: Melde dich, wie’s dir am leichtesten fällt, per Telefon, Mail, Chat oder direkt vor Ort.

    Das gilt genauso, wenn’s zu Hause oder in der Schule gerade nicht läuft, oder wenn dein Konsum oder das Gaming zu viel wird.

    Wie funktioniert das?

    Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet dich zu nichts.

    Gemeinsam finden wir raus, was weiterhilft: manchmal reicht ein einzelnes Gespräch, manchmal ist regelmäßige Beratung sinnvoll, manchmal vermitteln wir dich an eine andere Anlaufstelle weiter.

    Du gibst das Tempo vor, wir passen uns an.

  • Dranbleiben, auch wenn’s mal holprig läuft.

    Schule zu Ende bringen, eine Stelle finden und durchhalten ist nicht immer leicht, vor allem wenn bei dir gerade viel los ist. Genau dann sind wir an deiner Seite.

    Wir begleiten dich auf deinem Weg von der Bewerbung über den ersten Ausbildungstag bis weit darüber hinaus.

    Bewerbungsunterlagen, ein Coaching-Gespräch vor dem Vorstellungsgespräch oder einfach jemand, der zuhört.

    Wie funktioniert das?

    Wir checken mit dir Bewerbungsunterlagen, bereiten dich in einem Coaching-Gespräch aufs Vorstellungsgespräch vor, oder sind einfach da zum Zuhören, wenn’s in der Ausbildung kriselt.

    Du entscheidest, wie viel Unterstützung du brauchst und wie oft, das kann sich auch von Woche zu Woche ändern.

    Ganz unkompliziert, ohne, dass gleich alle Bescheid wissen müssen.

  • Wenn’s in der Schule gerade nicht rundläuft.

    Unsere Schulsozialarbeiter*innen sind direkt an deiner Schule und für dich da, ohne dass du dafür einen Termin brauchst. Du kannst einfach in der Pause vorbeikommen, kurz reden oder auch nur da sein.

    Das gilt für alles, was gerade ansteht: Ärger mit anderen, Mobbing, Stress mit Lehrkräften oder auch, wenn dir gerade alles zu viel wird.

    Wie funktioniert das?

    Du kommst einfach vorbei und erzählst, was los ist. Alles, was du besprichst, bleibt vertraulich. Gemeinsam schauen wir, was dir hilft, ob ein einzelnes Gespräch reicht oder ob du länger begleitet werden möchtest.

  • Raus aus dem Stress, rein in was Eigenes.

    Manchmal ist zu Hause gerade nicht der Ort, an dem du sein willst. Vielleicht stimmt der Vibe gerade nicht, es gibt ständig Stress. Oder du brauchst einfach mal ein bisschen Abstand, um klarzukommen. Unsere Jugendtreffs und Jugendcafés sind genau für solche Momente da, aber auch für ganz normale Nachmittage, an denen du einfach Zeit mit anderen verbringen willst.

    Du entscheidest, was du bei uns machst: einfach nur chillen, eine Runde zocken oder über was Bestimmtes reden willst. Alles ist okay und kann sich von Besuch zu Besuch ändern.

    Wie funktioniert das?

    Du kommst vorbei, wann’s dir passt, ohne Termin und ohne dass irgendwer erwartet, dass du jedes Mal dasselbe machst. Unsere Mitarbeiter*innen sind vor Ort und ansprechbar, falls du reden willst. Ob du da bist, um abzuschalten, oder ob sich daraus mit der Zeit ein Gespräch ergibt, das dir weiterhilft, liegt bei dir.

  • Sie sind nicht allein damit

    Vielleicht machen Sie sich Sorgen, wie es mit den Kindern weitergeht, wenn jemand in Ihrer Familie mit Alkohol, Drogen, Medikamenten oder einer anderen Sucht kämpft. Das mit anzusehen ist oft genauso belastend wie die Sucht selbst.

    Sie dürfen sich genauso Hilfe holen wie die Person, um die Sie sich sorgen – unabhängig davon, ob sie selbst schon bereit dazu ist.

    Eltern und andere Angehörige können sich mit ihren Fragen und Sorgen direkt an eine Beratungsstelle wenden – unabhängig davon, ob die betroffene Person selbst schon Hilfe sucht. Im Gespräch geht es darum, die Situation gemeinsam einzuordnen, Ihren eigenen Umgang damit zu stärken und mögliche nächste Schritte zu besprechen.

    Niemand muss sich rechtfertigen, warum Hilfe gesucht wird. Die Beratung ist niedrigschwellig und anonym möglich.

    Fragen und Antworten für Angehörige

    Ich glaube, mein Kind kifft. Was kann ich tun?

    Gerne dürfen Sie sich auch als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten alle Angehörigen – Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich auch anonym beraten lassen. Die Beratungsgespräche sind für Sie kostenlos.

    Eine mir nahestehende Person ist glücksspielsüchtig – was kann ich tun?

    Wichtig ist, dass Sie nicht die Schulden übernehmen oder versuchen, andere Konsequenzen des Spielverhaltens auszugleichen. Das ist nicht leicht, deshalb ist es wichtig, dass Sie sich auch für sich selbst Unterstützung holen. Wir bieten spezielle Beratungen für Angehörige an.

    Was mache ich, wenn mein Kind, meine Partnerin oder mein Partner zu viel am Handy ist?

    Sie dürfen sich auch hierzu als Angehörige*r an uns wenden. Wir beraten Eltern, Partner*innen, Geschwister, Freund*innen und andere Angehörige. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich anonym beraten lassen. Es entstehen Ihnen keine Kosten, wir freuen uns jedoch über eine Spende, die unsere Arbeit unterstützt.

    Kann ich mich beraten lassen, auch wenn die betroffene Person nichts davon weiß?

    Ja. Eine Beratung für Sie als Angehörige*n ist unabhängig davon möglich, ob die betroffene Person davon weiß oder selbst schon Hilfe sucht.

  • Der erste Schritt: Darüber reden

    Sucht ist eine Krankheit, die alle treffen kann. Und jede Suchtkrankheit ist einzigartig. Bei Condrobs finden Sie ein offenes Ohr, professionelle Begleitung und die Hilfe, die Sie gerade brauchen.

    Ihre Kontaktaufnahme ist der erste Schritt zur Veränderung. Wir suchen gemeinsam Lösungen, entwickeln Ziele und vermitteln bei Bedarf weiter, für Sie und Ihre Angehörigen.

    Unsere Suchthilfe umfasst Beratung, Therapie, Substitution und betreutes Wohnen, ambulant und stationär, in ganz Bayern.

    Wie können wir helfen?

    • Aufklärung: Was ist Sucht, was Abhängigkeit? Informationen und Hintergrundwissen zu Substanzen und Konsum, Gefahren und Risiken
    • Hilfebedarf ermitteln, Unterstützungaufzeigen
    • Vermittlung in Selbsthilfegruppen, ambulante und stationäre Therapie sowie betreute Wohnformen
    • Gemeinsame Zielerarbeitung und Motivationsförderung Risikoeinschätzungen und Kontrollstrategien, Durchführung von Selbsttests
    • Unterstützung bei Verhaltensänderung: Kontrolle zurückholen, Lebensqualität zurückgewinnen

    Wohnformen und Behandlung

    Wie viel Unterstützung Sie brauchen, hängt von Ihrer Situation ab: Manchmal reicht ein einzelnes Beratungsgespräch, manchmal ist eine intensive Begleitung im Alltag sinnvoller.

    Beim Betreuten Wohnen entwickeln Sie gemeinsam mit einer festen Bezugsperson von Ihrer eigenen Wohnung aus einen individuellen Plan für ein unabhängiges Leben. In einer therapeutischen Wohngemeinschaft leben Sie stattdessen mit Menschen in einer ähnlichen Situationzusammen und übernehmen gemeinsam mit den Betreuer*innen Verantwortung.

    • Betreutes Wohnen: selbstständig leben, gemeinsam aufgebaut
    • Kontaktläden: sichere Orte ohne Konsumzwangmit Essensausgabe und Getränken, Zugang zu Waschmöglichkeiten und Kleiderspenden
    • Kontakt- und Begegnungsstätten: Unterstützung bei der Tagesgestaltung, u. a. in Gauting, Garmisch-Partenkirchen und München-West
    • Ambulante Rehabilitation: Therapie, die in Ihre gewohnten Abläufe passt
    • Nachsorge: Begleitung beim Übergang zurück in den Alltag

    Welches Ziel passt zu Ihnen?

    Die moderne Suchtbehandlung kennt unterschiedliche Zielrichtungen, je nachdem, was gerade zu Ihnen passt. Klassisch sind viele Angebote auf Abstinenz ausgerichtet.

    In der niedrigschwelligen Drogenhilfe haben sich daneben zwei weitere Ansätze etabliert:

    • Schadensminderung: zum Beispiel Überlebenssicherung durch medizinische Versorgung, Substitution oder Spritzentausch
    • Konsumreduktion: zum Beispiel kontrolliertes Trinken, Reduktion von Glücksspiel oder eine gezielte Verringerung deines Konsums

    Bei uns zählen Abstinenz, Konsumreduktion und Schadensminderung gleichwertig.

    Welches Ziel zu Ihnen passt, entscheiden Sie selbst, das kann sich auch je nach Substanz unterscheiden. Wir finden das gemeinsam mit Ihnen heraus.

    Die passende Hilfe für Ihre Situation

    Manche Themen brauchen einen eigenen, geschützten Rahmen.

    • Suchthilfe speziell für Frauen*:  Prima Donna bietet zum Beispiel Suchthilfe für Frauen* in psychosozialen Schwierigkeiten an.
    • Suchthilfe speziell für Männer*: Die Condrobs Übergangswohngemeinschaft (ÜWG) in München-Pasing ist speziell auf die Bedürfnisse von Männern* ausgerichtet.
    • Hilfen für substituierte Menschen: Psychosoziale Begleitung und die Suprima-Einrichtungen unterstützen auf dem Weg in einen geregelten, selbstbestimmten Alltag – zur Übersicht ->
    • Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung: Die Clearingstelle Gesundheit berät unkompliziert und unbürokratisch zum Gesundheitssystem – zur Clearingstelle Gesundheit ->
    • Hilfe für wohnungslose Menschen: Kontaktläden, Notschlafstellen und weitere Angebote – zur Übersicht ->

    Fragen und Antworten zum Thema Sucht

    Mir wächst alles über den Kopf, Drogen sind nur eins meiner Probleme. Wie soll ich das hinbekommen?

    Wenden Sie sich an uns, wir bieten Ihnen vielfältige Unterstützung zu legalen und illegalen Drogen, Medikamenten, Glücksspiel und Mediennutzung an. Ein erstes Beratungsgespräch kann auch für Sie der erste Schritt heraus aus der Sucht sein. Unsere Beratungsgespräche unterliegen der strikten Schweigepflicht, Sie können sich gerne auch anonym beraten lassen. Es entstehen Ihnen keine Kosten.

    Muss ich clean sein, um Hilfe zu bekommen?

    Nein. Wir beraten Sie gerne, vollkommen unabhängig davon, ob Sie gerade Suchtmittel konsumieren oder nicht.

    Kann ich den Beratungstermin auch online oder telefonisch machen?

    Selbstverständlich bieten wir auch telefonische Beratungsgespräche an. Auch eine Beratung über Videocall ist möglich, ebenfalls unter Einhaltung der Schweigepflicht. Sie können auch anonym bleiben.

    Ich komme mit meinen Alltagsaufgaben nicht mehr klar, weil ich so viele Drogen nehme. Was kann ich tun?

    Beim Betreuten Einzelwohnen unterstützen wir Sie bei Sucht und Konsum und dabei, mit den alltäglichen Aufgaben wieder zurecht zu kommen. Gerne dürfen Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

    Ich möchte zu Hause substituiert werden, wer kann mir helfen, da ich nicht mehr mobil genug bin?

    Wenden Sie sich an uns: Das Betreute Einzelwohnen 40+ für ältere Suchtmittelabhängige kommt gerne auch zu Ihnen nach Hause.

    Ich werde substituiert und konsumiere trotzdem nebenbei. Was kann ich tun?

    Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Begleitkonsum zu reduzieren. Unsere psychosoziale Begleitung für Substituierte ist für Sie da. Wenden Sie sich an uns.

    Ich finde keine Psychotherapeut*innen. Immer wenn ich sage, dass ich Drogen konsumiere, haben sie keinen Termin für mich.

    Unsere Suchtberatungsstellen führen selbst ambulante Therapien durch. Rufen Sie uns an, wir informieren Sie gerne schon telefonisch über die Voraussetzungen.

    Ich muss eine Therapie machen, sonst droht mir Haft. Könnt ihr mir helfen?

    Ja. Wir vermitteln selbstverständlich auch bei einer gerichtlichen Auflage in ambulante und stationäre Therapien. Unsere eigene ambulante Rehabilitation erfüllt alle Auflagen nach § 35 BtMG und ist vom Bayerischen Justizministerium anerkannt. Auch diese Arbeit unterliegt der strikten Schweigepflicht.

    Ich spreche nicht gut Deutsch, kann ich trotzdem beraten werden?

    Ja. Wir arbeiten zusammen mit dem Dolmetscherdienst des Transkulturellen Zentrums. So können wir Sie in fast jeder Sprache beraten.

  • Offen für alle Fragen des Familienalltags. Ohne Anmeldung, ohne Hürden.

    Erziehungsfragen, Streit zwischen Eltern und Kindern, eine Trennung oder einfach das Gefühl, mit dem Alltag allein zu sein: In den Familienzentren von Condrobs finden Eltern und Familien einen offenen Ort für Beratung, Austausch und Begegnung – mitten in der Nachbarschaft.

    Wie funktioniert das?

    Unsere Fachkräfte beraten Sie zu Erziehung und Entwicklung, zum familiären Zusammenleben, bei Konflikten zwischen Ihnen und Ihren Kindern sowie bei Trennung oder Scheidung.

    Möchten Sie nicht gleich ein festes Beratungsgespräch, kommen Sie einfach vorbei: In unseren offenen Themen-Cafés tauschen sich Eltern zu Erziehung und Alltag mit Kindern aus. Ohne Anmeldung, kostenfrei, während die Kinder nebenan spielen.

    Werde Pat*in – für Familien in München

    Mit einer Patenschaft unterstützt Du die Arbeit der Condrobs Familienzentren in ganz München.

    Dein Beitrag von nur 4 € im Monat (oder 48 € im Jahr) fließt zu 100 % in die direkte Arbeit vor Ort – in vier Stadtteilen, für alle Familien.

    Was Deine Patenschaft bewirkt

    Deine Unterstützung ermöglicht uns, das zu tun, was wir am besten können:

    • Kinder stark machen – Wir begleiten Kinder von Anfang an und fördern ihre gesunde Entwicklung.
    • Familien in schwierigen Situationen beraten – Ob Erziehungsfragen, Alltagsstress oder persönliche Krisen: Wir sind da.
    • Integration und Begegnung fördern – Wir arbeiten interkulturell und unterstützen Familien mit Migrationshintergrund dabei, in der Nachbarschaft anzukommen.
    • Gemeinschaft schaffen – Wir organisieren Gruppen, Treffen und Feste, die Menschen zusammenbringen.
    • Kindergeburtstag feiern – Als Pat*in kannst Du die Räume der Condrobs Familienzentren für Kindergeburtstage mieten. Eine tolle Möglichkeit, Dein Kind in einer liebevoll ausgestatteten Umgebung zu feiern – und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

    Vier Orte. Eine Patenschaft.

    Als Pat*in unterstützt Du gleichzeitig alle vier Condrobs Familienzentren in München. So erreichen wir zusammen Familien in verschiedenen Stadtteilen – mit einem einzigen Beitrag.

    Das steckt hinter Condrobs

    Die Familienzentren sind ein Angebot von Condrobs e. V., einem gemeinnützigen Verein, der in ganz Bayern soziale Hilfsangebote bereitstellt – für Kinder, Familien, Jugendliche, geflüchtete Menschen, Menschen mit Suchtproblemen und Menschen ohne Wohnung. Was wir erwirtschaften, kommt unseren Klient*innen zugute. Immer.

    So funktioniert die Patenschaft

    • Beitrag: 4 € pro Monat oder 48 € pro Jahr (oder mehr – ganz nach Deinen Möglichkeiten)
    • Zahlung: Per SEPA-Lastschrift
    • Kündigung: Jederzeit möglich mit 3 Monaten Frist zum 1. Januar oder 1. Juli
    • Deine Daten: Werden absolut vertraulich behandelt

    So kannst Du Pate*in werden

    → Option 1: PDF ausdrucken & unterschreiben
    Füll das Formular aus, unterschreibe es und schick es uns per E-Mail an familienzentrum-ludlstrasse@condrobs.de oder per Post an Condrobs Familienzentren, Ludlstraße 5, 80689 München.

    → Option 2: Online anmelden
    Trag Deine Daten ein – wir melden uns dann zeitnah bei Dir mit allen weiteren Schritten zum SEPA-Lastschriftmandat.


    Wilkommen im Zentrum: Ein Ort für Begegnungen, Gespräche und Austausch

    Ärger oder Langeweile zu Hause? Die Kinder brauchen einen Ort zum Spielen? Neu in der Nachbarschaft und ohne Unterstützung?

    Mit Schwung und positiver Energie schaffen wir gemeinsam mit den Besucher*innen und Ehrenamtlichen viel für Familien: tolle Angebote, Unterstützung und Zusammenhalt.

    Hilfe bei Erziehungsthemen, Begleitung im Alltag und einfach nur eine Anlaufstelle für Eltern und Kinder – das sind unsere Familienzentren, die allen Familien offenstehen.

  • Hilfe am Lebensmittelpunkt: für die ganze Familie

    Zu Hause läuft es gerade nicht rund. Vielleicht schon eine Weile. Sie müssen die Lösungen dafür nicht allein finden. Die Ambulante Erziehungshilfe (AEH) von Condrobs bietet schnelle, unkomplizierte Hilfe für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien, bei aktuellen Krisen genauso wie bei Konflikten, die schon lange andauern. Die Unterstützung findet dort statt, wo Ihre Familie lebt, und richtet sich nach dem, was in Ihrer konkreten Situation gebraucht wird.

    Wie funktioniert das?

    Unsere Mitarbeiter*innen arbeiten mit Ihnen, Ihrem Kind und Ihrer gesamten Familie zusammen. Grundlage unserer Arbeit ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen, Ihrer Familie und unseren Fachkräften.

    Über diese Beziehung lassen sich eingefahrene Muster verändern. Ihr Kind macht neue Erfahrungen, gewinnt Vertrauen, und gemeinsam handeln Sie und Ihre Familie aus, was sich verändern darf. Wir begleiten diesen Prozess so lange, wie Sie und Ihre Familie ihn brauchen.