Swim - Sicher Wachsen in München

Gemeinsam wird’s besser
SwiM will Kindern das gemeinsame und sichere Aufwachsen mit ihren beeinträchtigten Eltern ermöglichen. Hierfür bieten wir intensive aufsuchende Begleitung in den Wohnungen der Familien aber auch in über das Münchner Stadtgebiet verteilten Wohnungen des Trägers. Die Eltern erhalten aufsuchende Erziehungs- und Familienhilfe, die Kinder zusätzliche stabile Bindungspersonen. So können bestehende Ressourcen entwickelt und Krisen gut  bewältigt werden. Von dem zentral gelegenen Büro aus können wir die Familien täglich zu Hause erreichen. Gruppenangebote, Einzelgespräche oder die Kinderbetreuung kann hier zentral erfolgen.
 
Durch unser besonderes Fachwissen in der Unterstützung der von Suchtmitteln- und psychisch belasteten Familien kann das multiprofessionell zusammengesetzte Team immer ein geeignetes Hilfeangebot herstellen.
 
Außerdem sind wir hervorragend vernetzt und können somit Zugang zu unterstützenden Angeboten für die Familien schaffen.
 
Neben der geplanten Aufsuchenden Hilfe sind wir täglich 24 h bereit, akut auftretende Krisen gemeinsam mit den Familien zu bewältigen und somit kontinuierlich Überforderungssituationen verringern.
 
Das Angebot bietet verschiedene Module bzw. Betreuungsformen, die sich an Mütter bzw. Väter oder Eltern mit Kindern richten, die aufgrund vorangegangenem oder akuten Substanzkonsum oder einer (anderen) psychischen Krankheit einen besonderen Betreuungsbedarf haben. Die Hilfe kann zur Sicherung des Kindeswohls auch als Auflage des Familiengerichts verhängt worden sein.
 
Zielgruppe:
SwiM begleitet auf Grundlage der §§ 19 und 31SGB 8  volljährige Mütter und Väter die alleine- oder gemeinsam erziehend zusammen mit ihren Kindern leben. Diese sind grundsätzlich in der Lage den eigenen Haushalt zu führen und Erziehungsfähig benötigen aber ergänzende Unterstützung bei der Erziehung und Versorgung der Kinder. Die individuellen Belastungen der Familien bestehen aus:
  • Bestehende oder zurückliegende Abhängigkeitserkrankung oder riskanter Substanzkonsum eines Elternteils
  • Wiederkehrend auftretende psychische Krisen die sie in der Alltagsbewältigung einschränken
  • Konflikte mit der Herkunftsfamilie oder zweitem Elternteil
  • Probleme bei der Vereinbarkeit von Ausbildung, Arbeit und Elternschaft
  • Rückführung in die Familien aus Fremdunterbringung
Aufnahme:
  •  Anfragen können  von interessierten Müttern und Vätern selbstständig gestellt werden.
  • Eine Vermittlung über das Jugendamt ist ebenfalls möglich Kennenlerngespräch nach Terminvereinbarung auch anonym möglich
  • Aufnahme nach Kostenzusage des zuständigen Jugendamtes / Sozialbürgerhauses
Leistungen:
  • Aufsuchende sozialpädagogische Begleitung  im Regelfall durch zwei Fachkräfte, so dass auch in Urlaubs- oder Krankheitsphasen eine vertraute Bezugsperson zur Verfügung steht. Die Fachkräfte sind täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr für die Eltern erreichbar.
  • Es besteht eine enge Zusammenarbeit im Sinne des Case Management mit diversen Kooperationspartner*innen in öffentlicher Jugendhilfe, Pädiatrie, Suchthilfe, Justiz und Familiengericht.
  • Transparente Berichts- und Kommunikationsstrukturen
  • Freizeitunterstützende Angebote
  • Vermittlung von Stressbewältigungsstrategien
  • Intensives Case Management, das die Integration der Kinder in bestehende Strukturhilfen (Krippe, Kindergarten, Familienzentrum, Ganztagsbetreuung, usw.)  und damit kompensatorische Inklusion ermöglicht.
  • Kontinuierliche Reflexion des Substanzkonsums mit individuellen Konsumreduktionsprogrammen (z.B. KT, Kiss) und Kooperation mit beteiligten Diensten
  • Für die Eltern wird einrichtungsintern ein an SAFE-orientiertes Bindungsunterstützungs-Programm angeboten. Soweit möglich erfolgt die Anbindung an ein externes SAFE-Spezial Programm. Für die Kinder werden geeignete kompensatorische Gruppenangebote wie Trampolin angeboten.
  • Rufbereitschaft durch die Fachkräfte mit aufsuchender Krisenhilfe an Werktagen von 18.00 bis 8.00 Uhr. An Feiertagen und Wochenenden ein 24h Rufbereitschaft.
  • Vorhalten eines übergreifenden pädagogischen Dienstes für Kinderbetreuung als Entlastungssystem für die Eltern.
  • Durchführung von Drogentests und Alkoholkontrollen, um Transparenz über Substanzkonsum herzustellen.
  • Kontinuierliche Risikoeinschätzung im 4-Augen-Prinzip mit der Leitung bei Bedarf auch unter Einbeziehung einer ISEF (der Träger hält eigene ISEF vor).
  • Ein Psychologischer Fachdienst arbeitet modulübergreifend und bietet zusätzliche Diagnostik, Krisenintervention und Förderung und Beratung der Eltern in ihrer Fürsorge- und Erziehungsverantwortung.
  • Teilnahme am Round Table Verfahren.
Ablauf:
  • Nach Aufnahme Schließen einer Hilfeplanvereinbarung  und eines Betreuungsvertrags
  • Betreuung durch ein Betreuungsduo
  • Bei Aufnahme in Trägerwohnung wird für die Dauer der Kostenübernahme ein Wohn- und Betreuungsvertrag geschlossen
  • Die Leistungserbringungen erfolgt nach individueller Terminvereinbarung und orientiert an den Hilfeplanzielen im Lebensumfeld der Familien
  • Regelmäßige Zielvereinbarungen und Überprüfungen bieten die Basis der Interventionen
  • Bei stationären Betreuungen erhalten die Familien mit Beginn der Maßnahme Unterstützung bei der Wohnungssuche.
Ambiente:
  • Personal und Rufbereitschaft gut über Mobiltelefone und Messenger-Dienste erreichbar
  • Gut erreichbares Büro mit Gruppen und Einzelgesprächsräumen
  • PKW, um bei Bedarf Transporte durchführen zu können
  • Wohnungen sind kindgerecht gesichert und entsprechen den üblichen Standards
Fachteam:
  • Pädagogische Fachkräfte i.r.R Sozialpädagog*innen; Sozialarbeiter*innen zur Begleitung und Rufbereitschaft.
  • Erzieher*innen als Betreuungsdienst für Kinder
  • Psychologischer Fachdienst
  • Technischer Dienst (Hausmeister*in)
Finanzierung:
  • §19 SGB VIII Dezentrale Flexibel betreute Wohnformen  stationär
  • §27 i.V.m. §31 SGB VIII. Dezentrale Flexible betreute Wohnformen ambulant
  • Beide Hilfen werden über Tagessatz finanziert, besteht deutlich erhöhter oder verringerter Umfang kann der Tagessatz skaliert werden.

INFO


Swim - Sicher Wachsen in München

* * * Neue Einrichtung - Ab dem 1. März 2019 * * *
Stollbergstraße 1
80539 München

Tel: 089 3263023-30                         
Fax: 089 3263023-39                            

E-Mail: SwiM_at_condrobs.de