SUCHTKRANKE IN DEUTSCHEN GEFÄNGNISSEN

Eine Reportage zum Thema „Gesundheit hinter Gittern“ wurde auf der Deutschlandfunk Seite veröffentlicht.
Hier ein Auszug aus dem Artikel, in dem Birgitta Kraatz-Macek von Condrobs, Leitung der externen Suchtberatung in fünf Haftanstalten in Bayern interviewt wurde:

Die frisch Entlassenen müssen nicht nur eine Krankenkasse, sondern auch eine Wohnung finden und sich beim Jobcenter melden: Nachdem das Gefängnis jahrelang eine Struktur vorgab, fällt es vielen Gefangenen schwer, sich draußen zurechtzufinden – erst recht, wenn sie das Leben draußen nur durch Sucht geprägt kennen. Gerade der Übergang von der Substitution in Haft in eine Substitutionstherapie außerhalb ist schwierig.

„Das Angebot in Deutschland für substitutionsgestützte Therapie oder sozialtherapeutische Maßnahmen ist rar und ist mit einem erheblichen administrativen Aufwand verbunden. Es ist manchmal schon fast ein akrobatischer Akt, um nahtlose Hilfen im Übergang herzustellen.“

Der ganze Artikel kann hier nachgelesen werden.

 

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