Die Bundesverbraucherhilfe intensiviert ihr Engagement im Bereich sozialer Unterstützung und geht eine Kooperation mit Condrobs ein.
Ziel ist die Stärkung der Früherkennung von Suchtproblemen sowie die unkomplizierte Weiterleitung an spezialisierte Fachstellen – auch ohne Mitgliedschaft bei der Bundesverbraucherhilfe.
Mit der neuen Zusammenarbeit sollen insbesondere Verbraucher*innen unterstützt werden, die bei sich selbst, Angehörigen oder Kolleg*innen Hinweise auf mögliche Suchterkrankungen feststellen. Die Bundesverbraucherhilfe stellt über ihre Plattformen erste Orientierungshilfen zur Verfügung und vermittelt auf Wunsch direkt an die über 70 bayernweiten Einrichtungen von Condrobs.
Weiterführende Hilfen bei suchtbedingten Folgeproblemen – künftig vorgesehen
Langfristig plant die Bundesverbraucherhilfe, betroffene Personen auch bei konkreten Folgeproblemen zu unterstützen, etwa wenn durch eine Suchterkrankung Mietrückstände entstehen und ein Wohnungsverlust droht. Ziel ist es, präventiv zu beraten, Lösungswege aufzuzeigen und gemeinsam mit Partner*innen Handlungsspielräume zu schaffen, um den sozialen Abstieg zu verhindern.
„Verbraucherschutz endet nicht bei Vertragsfragen oder Produktkennzeichnung – er beginnt dort, wo Menschen in schwierigen Lebenslagen Orientierung und Schutz brauchen“, erklärt Ricardo Dietl, Präsident der Bundesverbraucherhilfe. „Mit Condrobs haben wir einen Partner an unserer Seite, der langjährige Erfahrung in der Suchthilfe mitbringt. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass Betroffene frühzeitig Hilfe erhalten.“
Mit der Kooperation verbinden die Bundesverbraucherhilfe und Condrobs die Stärken beider Organisationen – für einen erweiterten Verbraucher*innenschutz, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.




