Teilbetreute Wohngruppe Puerto auf Ferienfahrt nach Berlin

17. November 2021

Im August ging es für die Teilbetreute Wohngruppe Puerto zur alljährlichen Ferienfreizeit. Das Ziel: Die Hauptstadt Berlin.

Die Ferienfahrt ist jedes Jahr etwas Besonderes für die Bewohner der Teilbetreuten Wohngemeinschaft: eine Woche lang fahren sie zusammen mit einigen Betreuenden auf eine Freizeit in eine andere Stadt. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Berlin. 10 junge Männer wurden von drei Betreuer*innen begleitet und hatten eine Woche lang die Möglichkeit, die Hauptstadt besser kennenzulernen.

Geschichte mal anders

Fernab vom Alltag zuhause, der Schule oder Arbeit können die Jugendlichen mehr über die Geschichte des Landes lernen, in dem sie nun leben. Sie können die Orte live sehen, die sie sonst in der Schule nur theoretisch besprechen. Die Gruppe besichtigte historische Orte wie den Checkpoint Charlie, die NS-Gedenkstätte oder ein Stück der Berliner Mauer. Immer in Begleitung kundiger Betreuer*innen, die die interessierten jungen Männer mit Informationen über die Bedeutung der Orte versorgten. Dies fördert die kulturelle Teilhabe der jungen Erwachsenen. Ab dem Nachmittag hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und sich vom vielfältigen Leben in Berlin treiben zu lassen.

Freizeit kam auch nicht zu kurz

Am Abend saßen die Jugendlichen oft am Spreeufer zusammen und lernten sich teilweise von einer ganz anderen Seite kennen. Zuhause kommt dies oft zu kurz, wenn im stressigen Alltag jeder seiner eigenen Schulbildung und Arbeit nachgeht. Beim gemeinsamen Lasertag-Spielen kommt neben (dem maßvoll eingesetzten) Zielwasser auch der Spaß nicht zu kurz. Und nebenbei lernen die Jugendlichen, wie wichtig Teamarbeit und Vertrauen ist. Das schöne Wetter haben die jungen Menschen auch ausgenutzt. Zu Besuch beim schönsten Badesee Berlins, dem Müggelsee, haben sie sich Tretboote geliehen und sind über den See gefahren.

Die Ferienfreizeit hatte einen positiven Effekt auf die Gruppe. Die jungen Männer lernten sich besser kennen und entwickelten ein Gefühl für die Gruppe. Sie hatten große Freude, eine neue Stadt und deren Kultur kennenzulernen.

Wir danken der Landeshauptstadt München Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach für ihre Unterstützung.

 

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