Übergangswohngemeinschaft (ÜWG) für Männer*

Die Übergangswohngemeinschaft für Männer mit Suchtproblemen

Eine echte Chance!

Unsere ÜWG bietet 20 suchtmittelabhängigen Männern, die in einer Übergangsphase ihres Lebens Orientierung suchen, einen suchtmittelfreien, schützenden Rahmen. Hier können die Klienten ihre Lebenssituation stabilisieren und Rückhalt in der Gruppe erfahren. Das multiprofessionelle, erfahrene Fachteam der ÜWG unterstützt sie dabei, ihre Ziele und Wünsche auf dem Weg in ein unabhängiges, suchtmittelfreies Leben zu verwirklichen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Verständnis für die Zusammenhänge von Männlichkeit und Sucht.

Mehr Informationen zur männerspezifischen Suchtarbeit in der ÜWG

Bei unserer Arbeit mit den Klienten der ÜWG legen wir in den Einzel- und Gruppengesprächen sowie im Alltag besonderen Wert auf die Auseinandersetzung mit männlicher Sozialisation, männlicher Verletzung und männlicher Identitätsbildung. Die Konstruktion des sozialen Geschlechtes (doing gender) und dessen Betrachtung ermöglicht es männlichen Suchtmittelkonsum  und männliche Suchtmittel-Konsummuster zu verstehen („doing gender with drugs“), einzuordnen und Veränderungspotential sichtbar zu machen. Dies geschieht auf der Grundlage des Wissens, dass das Verhaftetsein in traditionellen männlichen Rollenbildern in hohem Maße (riskanten) Suchtmittelkonsum, die Entstehung von Suchterkrankungen und eine weitere Suchtmittelproblematik begünstigt.

Unser Team, bestehend aus männlichen und weiblichen Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Professionen (Arbeitsanleitung, Ergotherapie, Ernährungsberatung, Psychologie, Sozial- und Suchttherapie), arbeitet dabei geschlechtshomogen, gemischt-geschlechtlich sowie mit Hilfe von Crosswork – und dabei immer geschlechtsbewusst.

Die Schwerpunkte der männerspezifischen Arbeit in der ÜWG sind z.B.:

  • Gewalterfahrungen und Traumatisierungen als Junge und Mann
  • Vaterlosigkeit – Vaterbeziehung -Vatersein
  • Dynamiken männlicher Peergroups
  • Männliche Täterschaft
  • Männlichkeit in Beziehungen
  • Männliche Sexualität
  • Mann-Sein und Gesundheit
  • Mann-Sein und Radikalisierung
  • Männliche Geschlechtsidentität

Unsere Einrichtung ist offen für Männer

  • ab 21 Jahren mit Suchtproblematik bzw. Suchterkrankung, die zur psychosozialen Stabilisierung und (Re-)Integration in die Gesellschaft einer Begleitung und Unterstützung bedürfen
  • mit Komorbiditäten (weiteren psychischen Diagnosen), nach besonderer Absprache
  • mit gerichtlichen Auflagen (§ 35 BtmG, § 57 StgB etc.)

Aufnahmevoraussetzung ist eine erfolgreich durchgeführte Entgiftung und die Vorlage einer Kostenzusage. Die Aufenthaltsdauer orientiert sich am individuellen Bedarf. In der Regel beträgt sie acht bis zehn, maximal 24 Monate.

Auch für Männer mit eigener Wohnung!

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Angebot

  • Wohn- und Betreuungsmöglichkeit
  • Unterstützung nach einer Entgiftungsmaßnahme
  • Weiterführende Maßnahmen nach einer beendeten oder abgebrochenen Therapie
  • Neuorientierung nach Haftaufenthalt
  • Individuelle Hilfe- und Lebensplanung
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • Tagesstrukturierende Maßnahmen
  • Freizeitgestaltung und Sport
  • Arbeitsprojekte und Vorbereitungen zur Berufstätigkeit
  • Ernährungs- und Gesundheitsberatung
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden
  • Psychologische Diagnostik
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Krisenintervention und individuelles Krisenmanagement
  • Unterstützung im Erproben eines suchtmittelfreien Lebens, Konsumprophylaxe

Kontakt

Übergangswohngemeinschaft (ÜWG) für Männer*
Haidelweg 29d
81241 München

Tel: 089 8208194-0
Fax: 089 8208194-29

E-Mail: uewg(at)condrobs.de

Leitung: Jürgen Glatting
OpenStreetMap

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Condrobs-Flyer Fördermitgliedschaft. Eine Person auf einer Brücke und oben rechts eine Regenbogenfahne. Titel: Brücken ins Leben. Mit Ihrer Hilfe

Info-Flyer

Hier können Sie unseren Flyer mit weiteren Informationen herunterladen.
(PDF, 380 kb)

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