Der Glücksspielatlas Deutschland 2023 wurde veröffentlicht

26. November 2023

„Glücksspiel kann süchtig machen!“ Diesen Satz hat fast jeder von uns schon mal gehört und doch ist der Weg in die Sucht oft schneller als es die Betroffenen merken. Glücksspiel findet offline, online, illegal und legal statt und stellt je nach Form und Angebot ein enormes Risiko für die Teilnehmenden dar.

Weitreichende Folgen

1,3 Mio. Personen – das entspricht 2,3% der Bevölkerung – sind von einer Glücksspielstörung betroffen. Massive Verschuldung, psychische Störungen eingenommen Suizidversuchen und Suiziden sowie hohes Leiden der Angehörigen können Auswirkungen einer Glücksspielproblematik sein. Die Suchtprävention und die Suchthilfe weisen seit langer Zeit auf die Gefahren hin (vgl. Glücksspielatlas, 2023).

Thematischer Überblick

Der Glücksspielatlas erlaubt einen ganzheitlichen Überblick über die Thematik. Er fasst das aktuelle Wissen rund um den Themenkomplex „Glücksspiel(-Sucht)“ zusammen. So können dort die rechtlichen Grundlagen, epidemiologische und ökonomische Daten sowie Informationen zum Spielerschutz, Prävention und Hilfsmöglichkeiten nachgeschlagen werden.

Ein Blick lohnt sich

Herausgegeben wird der Glücksspielatlas in Kooperation zwischen der Arbeitseinheit Glücksspielforschung an der Universität Bremen, dem ISD (Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung Hamburg) und der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Hamm).

Ein Blick in den Glücksspielatlas lohnt sich.

Unter Infomaterial – DHS steht er zum kostenlosen Download zur Verfügung

Das könnte Sie auch interessieren

Unterstützung von Kindern aus suchtbelasteten Familien: SwiM präsentiert Praxisbeispiel

Unterstützung von Kindern aus suchtbelasteten Familien: SwiM präsentiert Praxisbeispiel

Letzte Woche fand im Rahmen der Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien eine digitale Veranstaltung statt, bei der Sicher wachsen in München (SwiM) ein Praxisbeispiel vorstellte. Die Dringlichkeit der Hilfsangebote unterstreicht auch ein Artikel der Frankfurter Rundschau, in dem Heike Meister, stellvertretende Abteilungsleiterin der Jugend-, Sucht- und Familienhilfen von Condrobs, sich äußert.

mehr lesen
Digitalrat München gestartet

Digitalrat München gestartet

Seit kurzem hat München einen Digitalrat, der sich aus Expert*innen und Vertreter*innen verschiedener Interessensgruppen zusammensetzt. Verfolgt wird das Ziel, ein breites Spektrum der Münchner Stadtgesellschaft abzubilden und somit diverse Perspektiven in den Prozess der Digitalisierung einzubringen. Für den Bereich „Wohlfahrt und Soziales“ berufen wurde u.a. Condrobs-Vorständin Katrin Bahr.

mehr lesen